Okt 13
Gestern ging es auf eine Art Betriebsausflug zu Kollege Behrens:

Zur Einstimmung gab es um 20.15 Uhr den am Badenia-Skandal angelehnten ZDF-Film mit dem RTLigen Titel Bis über den Tod hinaus. Dort geht es um Schrottimmobilien und entsprechende Kreditvermittlung, deren gekoppelte Vermittlung durch einen Finanzvertrieb besorgt wurde. Auch, wenn es im Film manchmal etwas plakativ dargestellt wurde, haben die Autoren kaum übertrieben. Während der Bösewicht hier eher ein mittelständischer Unternehmer war, wäre es nicht falsch gewesen, hier diese Massenorganisationen wie die Strukturvertriebe zu thematisieren, bei denen gruppendynamischer Druck aufgebaut wird.

Die Hauptperson entschließt sich, undercover so eine Strukkibude aufzuklären. Ich musste schmunzeln, denn als ich vor vier Jahren zu diesem Thema zu recherchieren begann, hatte ich auch mit dem Gedanken gespielt, spaßeshalber eine entsprechende “Grundausbildung” zu absolvieren und dann im Stil von Günther Wallraff drüber zu berichten …

Danach kam dann die WDR-Doku über die DVAG mit einem Schuss AWD. Wir, die Handelsvertreter-Blogger, hatten dieses Produktion vor und hinter den Kulissen mitbetreut. Sofort nach der Sendung setzte dann auch gleich der übliche Abwehrzauber im Internet ein:

“Einzelfälle!”,”Einseitig!”, “Schwarze Schafe gibt es überall! usw.

Unfug.

Die beiden letztlich vom WDR ausgewählten Ex-Handelsvertreter waren absolut repräsentativ, die Fälle sogar eher unspektakulär. Beide waren über 5 bzw. 19 Jahre dabei gewesen, was schon recht lange ist, denn in Finanzstrukturvertrieben hält es ein Großteil keine 12 Monate aus. Wie nahezu alle derartigen Aussteiger, die bei uns aufschlagen, nahmen auch die beiden portraitierten Leute ihre Unternehmen als Familie war und glaubten an die gefeierten Firmenpatriarchen. Es ist absolut typisch für die DVAG, dass Handelsvertreter, die plötzlich in finanzielle Nöte kommen, sich in einer für Außenstehende naiv wirkenden Weise mit persönlichen Briefen an den als eine Art Weihnachtsmann empfundenen “Doktor” wenden - und dann keine Antwort bekommen. Weiterlesen »

Okt 12
Bevor es heute in WDR 3 Interessantes über die DVAG zu sehen gibt, bietet das ZDF um 20.15 Uhr ein verwandtes Thema: einen Spielfilm über Schrottimmobilien. Das erinnert doch irgendwie an den Finanzvertrieb Heinen&Biege und den Badenia-Skandal. Hier sei aus einem Artikel der Süddeutschen über den Opferanwalt (und früheren Innenminister) Gerhart Baum zitiert:

Baum ärgert sich über die vielen früheren Politiker-Kollegen, die auf der anderen Seite stehen und ihren Einfluss nicht zugunsten der Schwachen geltend machen. Er denkt dabei an Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU), der im Aufsichtsrat des Mutterkonzerns der Badenia, AMB Generali, sitzt.

Oder an Ex-Bundesfinanzminister Theo Waigel (CSU), der zusammen mit einem Dutzend anderer ehemaliger Spitzenpolitiker dem Aufsichtsrat oder Beirat der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) angehört, eines Finanzvertriebs, den die AMB Generali zu knapp 50 Prozent besitzt. Weiterlesen »

Okt 10
Dr. Lach ist schon eine Klasse für sich: Kaum verlinken wir seine Promo-Videos, schon verschwinden sie aus dem Netz. Dann jammert er auf anderen Websites rum (1.Kommentar), unser Blog hätte keine Kommentarfunktion:

Richtig weisen Sie darauf hin, dass dieser “Blog” keine Kommentarfunktion hat. Dies zeigt, dass es sich nicht um einen Blog, sondern um eine Marketing-Website handelt.

Daraufhin hatte ich dem guten Mann hier, auf dieser Website, sowie auf seinem eigenen DVAG-Blog zum Kommentieren eingeladen. Nicht nur, dass Dr. Lach bislang nicht davon Gebrauch gemacht hat, er hat auch auf seinem Blog meinen Kommentar nicht freigeschaltet (wohl aber einen später eingetroffenen, muss meinen also gesehen haben). Zu soviel Doppelmoral fällt mir, ehrlich gesagt, nichts mehr ein.

In diesen zwei Wochen gab es genau einen Kommentar, der allerdings nur persönlichen Unflat und nichts zum Thema Handelsvertreter enthielt. Da das hier trotz gelegentlicher Spitzen ein Fachblog ist und kein Blödelforum werden soll, werden wir nur sachliche Beiträge freischalten und bitten höflich, dem Drang nach Gegeifer woanders nachzukommen.

Wir möchten es eigentlich ganz gerne mit diesem Schlagabtausch mit Dr. Lach persönlich belassen. Dazu ist unser Anliegen nämlich zu ernst. Finanzstrukturvertriebe sind arbeitsrechtlich gesehen ein Rückschritt ins Mittelalter, verbraucherschutzrechtlich gesehen einer in die Steinzeit.

Das von Dr. Lach gelöschte eigene Blog-Posting vom 28.09.2009, das politischen Nachrichtenwert hat, möchten wir jedoch als Vollzitat von www.dvag-unternehmensblog.de hier für die Nachwelt dokumentieren:

PS: Auch die TAZ hatte unsere Story aufgegriffen!

 

 
Okt 10
Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Oder doch?

Aus einer kleinen, ungeschickten Wahlgratulation an Westerwelle macht die deutsche Vermögensberatung DVAG ungewollt einen politischen Wirbelsturm.

Für viele wäre die Angelegenheit längst vergessen, wenn die DVAG nicht so hartnäckig versuchen würde, die Spuren der Wahlnacht zu beseitigen.

Warum versucht sie, die selbstgetretenen Spuren so akribisch wegzuwischen?

Den google-cashe hat sie auch erfolgreich entfernt, auf dem wir seinerzeit fündig wurden.

Googelt man “DVAG gratuliert” sieht man eine ganze Reihe Veröffentlichungen, die sich bereits mit dem Thema beschäftigen.

Und irgendwo auf einer Seite ist sie noch zu sehen, eine Kopie der Originalgratulation.

Aber warum behandelt die DVAG die Gratulation wie ein corpus delicti?
 

Was hat man zu verbergen? Wen will man schützen?

Wir freuen uns, dass mittlerweile bereits Fernsehsender neugierig wurden. Wann und wo was kommt, werden wir noch mitteilen.

Hier die offiziellen Nebentätigkeiten des Dr. Guido Westerwelle

 

Okt 09
Der erste Rechtsstreit eines ehemaligen „AachenMüncheners“ um die Frage, ob ihm von der Allfinanz Deutsche Vermögensberatung AG gekündigt werden durfte (wir berichteten), ist jetzt eröffnet.

Jetzt wird sich zeigen, ob und in welcher Form ein Übergang der AachenMünchener zur Allfinanz Deutsche Vermögensberatung AG stattgefunden hat. War es eine Abspaltung nach dem Umwandlungsgesetz? In diesem Fall stellt dies eine Funktionsausgliederung dar und hätte von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFIN) genehmigt werden müssen.

Ist dies alles geschehen?

Oder handelt es sich nur um Änderungen in der Betreuungsstruktur?

Dies alles ist uns nicht bekannt. Die AachenMünchener wird sich nun dazu erklären müssen. Sie wird offenlegen müssen, was sie mit der deutschen Vermögensberatung Allfinanz vereinbart hat.

Okt 08
In § 89 b Absatz 3 Nr. 2 HGB steht, dass ein Handelsvertreter dann keinen Ausgleichsanspruch hat, wenn der Unternehmer den Vertretervertrag aus wichtigem Grund gekündigt hat. Es kommt mithin darauf an, ob der Handelsvertreter sich schuldhaft Verhalten hat und ob dies die fristlose Kündigung gerechtfertigt hat.

Was ist aber wenn sich erst nach Vertragsende herausstellt, dass sich der Handelsvertreter vertragsbrüchig verhalten hat?

Kann der Ausgleichsanspruch auch dann ausgeschlossen sein, wenn das schuldhafte Verhalten des Vertreters nicht der eigentliche Grund für die Kündigung war?

Konkret hatte sich der BGH damit zu beschäftigen, ob die Firma Volvo einen solchen Ausgleichsanspruch zu zahlen hatte, nachdem bekannt wurde, dass der Vertragshändler sich in großem Umfang angeblich unberechtigt Zuschüsse verschafft haben soll.

Der BGH hatte darauf auch keine Antwort und hatte die Angelegenheit nunmehr mit Vorlagebeschluss dem EuGH zur Entscheidung vorgelegt.

 

Sep. 30

Deutsche Vermögensberatung für Internetzensur?

Seit 3 Monaten betreibt die Deutsche Vermögensberatung inzwischen einen eigenen Blog und versucht damit verzweifelt das angeschlagene Image im Internet zu verbessern.

In diesem Blog zeigt sich die Deutsche Vermögensberatung natürlich nur von der allerbesten Seite. Negative Kommentare werden nicht zugelassen.  Um so wichtiger ist es, die ungeprüften Behauptungen der DVAG selbst einmal nachzuprüfen.

Das diese externen Kritiker von der Deutschen Vermögensberatung nicht gerade erwünscht sind, zeigt folgendes Zitat von Dr. Helge Lach (Vorstandsmitglied DVAG). In seinen Beitrag vom 29.09.2009 schreibt er: "Viel wird über uns geschrieben, auch im Internet, in dem heute jeder ungeprüft alles behaupten darf."

Er vergisst dabei, dass auch seine Behauptungen ungeprüft im Internet verbreitet werden.
Mit etwas Glück (für die DVAG) setzt sich allerdings die Idee einer ehemaligen (?) Ministerin mit dem Spitznamen  "Zensurulla" durch und alle ungeliebten Kritiker werden einfach aus dem Internet verbannt.

 

Sep 30

Och nö, Herr Dr. Lach, so geht das aber nicht!

Da verlinken wir kostenlos Ihre neckischen PR-Videos, und prompt werden die dann immer gelöscht - verständlich. Aber dass Sie gerade Ihren eigenen Beitrag “http://www.dvag-unternehmensblog.de/2009/09/28/dvag-gratuliert/” gelöscht haben, in dem Sie ihrer geschätzten Gastrednerin Frau Merkel und Ihrem Beirat Herrn Westerwelle zur geglückten Wählertäuschung gratulieren und an Ihre Lobby-Vorgaben erinnern, ist doch sehr ärgerlich.

Für die Nachwelt sei daher hier Ihr schamloses Zitat festgehalten:

(…) Und das zum Teil inzwischen nicht mehr erträgliche Ausmaß bürokratischer Regelungen, gerade auch in unserem Berufsstand, muss abgebaut werden. Dazu gehört auch, den Vermögensberater-Beruf nicht durch gesetzliche Regelungen zu diskreditieren, sondern ihn als gesamtwirtschaftlich dringend notwendig so gut wie möglich zu fördern. (…)

Stattdessen jammern Sie nunmeher:

Mehrfach wurde hervorgehoben, dass der Blog auch für Menschen, die sich für den Beruf des Vermögensberaters interessieren, eine inhaltsreiche Informationsquelle im Internet geworden ist, der mehr Seriösität zugesprochen wird als tendenziösen Internet-Foren, in denen es – meist auf niedrigem Niveau – wenig um die Sache geht.

Und gehen mit gutem Beispiel voran, indem Sie sich selbst für die Lächerlichkeit bejubeln, es gäbe Ihr Blog schon drei Monate - und befände sich auf “Erfolgskurs”. Außerdem versprechen Sie:

Viel wird über uns geschrieben, auch im Internet, in dem heute jeder ungeprüft alles behaupten darf. Mit unserem Blog wollen wir stattdessen mit fachlicher Grundlage Position beziehen und so Positives verstärken und vermeintlich Negatives richtig stellen.

Herr Dr. Lach, wenn wir irgendetwas unwahres schreiben, bitten wir Sie um sofortige Korrektur, die wir 1:1 veröffentlichen werden. Und wenn wir hier oder woanders Lügen über die DVAG schreiben würden, würde hier sofort eine anwaltliche Abmahnung aus dem Fax quillen. Bislang blieb es ruhig.

Also, Dr. Lach, schön sportlich bleiben, ja?

 

Sep 29

Gerade ist auf Telepolis.de meine Kurzanalyse der FDP-Verstrickungen mit der Versicherungswirtschaft erschienen, da stoße ich zufällig auf Westerwelles Berühung mit niemand geringerem als mit dem Finanzvertrieb MEG, der ein kleines Problem mit der Staatsanwaltschaft hat. So schreibt die Hessische/Niedersächsiche Allgemeine über den ehemals von Memeth Gökers geleiteten Finanzvertrieb:

Dabei dürften nicht nur die Kosten für das laufende Geschäft Thema gewesen sein. Sondern auch Termine, die per Hubschrauber erledigt wurden. Oder ein Essen in einem Kasseler Restaurant, zu dem Gäste wie FDP-Chef Guido Westerwelle per Hubschrauber von MEG eingeflogen wurden.

Bei dem Essen ging es um Unterstützung im Wahlkampf. Kopeinigg bestätigte das Gespräch von Göker und Westerwelle, aber eine Wahlkampfunterstützung werde es nicht geben. Die wirtschaftliche Entwicklung der MEG AG sei nach wie vor positiv.

Naja, immerhin ein bisschen Status für den künftigen Vielflieger. Schon mal über eine Auslandskrankenversicherung nachgedacht, Herr Westerwelle?

 

Sep 29
Am 24.09.2009 gab es vor dem Arbeitsgericht Frankfurt am Main einen Kammertermin in einem Rechtsstreit der Deutschen Vermögensberatung AG DVAG.

Man stritt darum, ob Provisionen, die im Rahmen von Vorschüssen zur Auszahlung gekommen sind, von dem Vermögensberater zurück zu zahlen sind. Die Deutsche Vermögensberatung behauptete, die Verträge seien storniert worden. Man habe zu viel gezahlt und verlange dies nun zurück.

Der Vermögensberater hielt dem entgegen, dass die DVAG keine Versuche unternommen hatte, die Verträge zu erhalten. Außerdem bestritt er, dass es in dem Umfang zu den Stornierungen gekommen ist.

Das Gericht beschäftigte sich überwiegend mit der Frage, wer nunmehr vor diesem Hintergrund beweisbelastet ist. Es sah jedoch die Möglichkeit als sehr groß an, dass sämtliche 130 Verträge einer genauen Überprüfung im Rahmen einer Beweisaufnahme unterzogen werden müssten. Spätestens drohe dies in der Berufungsinstanz.

Eine klare Äußerung dazu, wer was beweisen musste, wollte das Gericht jedoch nicht abgeben. Es sagte jedoch, dass unter Berücksichtigung der Rechtsprechung gleichermaßen Dinge für die eine als auch die andere Rechtsansicht sprechen.

Im Ergebnis bedurfte es dann keiner gerichtlichen Entscheidung mehr.

 

Interessante Pressemitteilungen:

Versicherungsvertreter im Bundestag

Markus Kompa 29.09.2009

Finanzindustrie hat gut investiert

Zum kürzlich erschienenen Beitrag über die Verstrickung der CDU mit dem umstrittenen Finanzstrukturvertrieb Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG) gibt es einiges nachzutragen: Die DVAG und ihre Schwesterfirma "Allfinanz Deutsche Vermögensberatung" haben die FDP dieses Jahr sogar mit 150.000,- Euro bzw. 100.000,- Euro bedacht. Neben Vortragskünstlerin Angela Merkel glänzt die DVAG auch mit einem nun einflussreichen Politiker auf einer handfesten Unternehmensposition: Den Beirat der DVAG ziert niemand geringeres als Vizekanzler in spe Dr. Guido Westerwelle.   

Unverblümt gratulierte das DVAG-Unternehmensblog DVAG-Freundin Merkel und DVAG-Beirat Westerwelle zum Wahlerfolg. Was dürfen wir wohl von einer Regierung erwarten, die den Arbeitsgesetzen und Sozialsystemen dermaßen Hohn spricht, in dem sie sich für einen Strukturvertrieb einspannen lässt? Dessen Handelsvertreter zum Teil am Existenzminimum laborieren und trotz ihrer Arbeitnehmerähnlichkeit nur unzureichende Rechte gegen das Vertriebsunternehmen haben? Dessen Finanzberatung sogar in einer Studie des unionsgeführte Verbraucherschutzministeriums nur mit Mühe ohne Kraftausdrücke beschrieben werden konnte?

Ich bin so frei ...

Ein Blick auf die Nebentätigkeiten der Spitzenpolitiker des designierten Koalitionspartners - basierend auf den Angaben des noch amtierenden 16. Bundestags - lässt zahlreiche Interessenkollisionen mit der Finanzwirtschaft erahnen:

Guido Westerwelle übt neben seinem Pöstchen bei der DVAG auch bei der Rechtsschutzversicherung ARAG eine Funktion aus, sowie beim Versicherer Hamburg Mannheimer - dessen Strukturvertriebsgesellschaft Hamburg Mannheimer International (HMI) einen ähnlichen Ruf genießt wie die DVAG.

Daniel Bahr, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP, jobbt für die Versicherungsgruppe ERGO, zu der Hamburg-Mannheimer, Victoria Leben, DKV, Victoria Kranken, KarstadtQuelle Versicherungen, Hamburg-Mannheimer Rechtsschutz u.a. gehören. Wertvolle Anregungen für sein Metier kann Bahr sicherlich auch vom Dachverband der Unterstützungskassen für deutsche Krankenhäuser e.V. erhalten, mit dem er sich Gedanken um die betriebliche Altersvorsorge macht.

Dass gestandene Politiker, die bereits öffentliche Ämter bekleidet hatten, etwa Rainer Brüderle oder Wolfgang Gerhard ihre Pöstchen in der Finanzwirtschaft gefunden haben, versteht sich von selbst.

Im neuen Bundestag nicht mehr vertreten ist Konrad Schily, der nunmehr ausgiebig Zeit für seine umfangreichen Nebentätigkeiten hat, u.a. für die AXA Krankenversicherung AG. Dem politischen Geschäft erhalten blieb jedoch Patrick Döring, der unter anderem Haustiere versichert. Cornelia Pieper scheint als Übersetzerin die richtige Qualifikation zu bieten, die Nürnberger Versicherung AG beaufsichtigen zu dürfen. Über die Newcomer im gerade neugewählten Bundestag standen bislang noch keine Informationen über offenlegungspflichtige Tätigkeiten zur Verfügung.

Die größte Einzelspende an die FDP leistete sich mit 200.000,- Euro die Deutsche Bank, deren Finanzprodukte u.a. ebenfalls von der DVAG vertrieben werden. Während die Industrie zu Zeiten des Dreiparteiensystems Union/SPD/FDP die Tradition pflegte, bei der "politischen Landschaftspflege" alle drei Parteien mit Spenden bei Laune zu halten, gehörte die Liebe der Finanzwirtschaft diesmal offenbar vornehmlich Schwarz-Gelb.

CSU-Ministerin Ilse Aigner ist nicht zu beneiden

Obwohl Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) für die Finanzwirtschaft härtere Auflagen zur Sicherung der Beratungsqualität fordert, besitzt DVAG-Unternehmensblogger und -Vorstand Helge Lach den Humor, in seiner Gratulation auch gleich die beiden DVAG-Kostgänger Merkel und Westerwelle anzumahnen:

(...) Und das zum Teil inzwischen nicht mehr erträgliche Ausmaß bürokratischer Regelungen, gerade auch in unserem Berufsstand, muss abgebaut werden. Dazu gehört auch, den Vermögensberater-Beruf nicht durch gesetzliche Regelungen zu diskreditieren, sondern ihn als gesamtwirtschaftlich dringend notwendig so gut wie möglich zu fördern. (...)

Dabei hatte man gerade erst (unter vehementem Druck der EU) angefangen, den bislang völlig unregulierten Markt der Finanzvermittlung wenigstens ansatzweise von den größten Missständen zu befreien. Man darf gespannt sein, ob sich Ilse Aigner den Begehrlichkeiten der Finanzindustrie wird entziehen können. Vielleicht stellt ja die FDP den nächsten Verbraucherschutzminister sogar gleich selbst. Oder man entscheidet sich für das Modell "zu Guttenberg" und lässt die Gesetze außer Haus direkt von der Finanzwirtschaft machen. Kurz sind die Wege ja ohnehin.

Quelle: http://www.heise.de

 

Deutsche Vermögensberatung AG spendet für Schwarz-Gelb

Markus Kompa 24.09.2009

Ein Finanzvertrieb betreibt politische Landschaftspflege

Zwar ist noch immer nicht herausgekommen, von wem Dr. Kohl seine illegalen Parteispenden bekommen hat. Sein enger Freund und Parteifreund Dr. Reinfried Pohl jedoch, einer der reichsten Männer der Republik, hat ein großes Herz für die konservative Partei sowie deren liberale Koalitionsfavoriten. Ein Blick auf das Unternehmen einerseits und die Zurückhaltung der Bundesregierung bzgl. des Verbraucherschutzes andererseits hinterlässt einen schalen Beigeschmack und erinnert frappierend an Berlusconien.   

Kohl & the Gang

Eine Präferenz von Deutschlands mit 37.000 Außendienstlern personalstärkstem Finanzvertrieb "Deutsche Vermögensberatung AG" (DVAG) zur CDU ist unübersehbar: Im Beirat geben sich Helmut Kohl persönlich, seine frühere rechte Hand Horst Teltschick (langjähriger Organisator der Münchner Sicherheitskonferenz), Kohls pfälzischer Ministerpräsidentennachfolger a.D. Bernhard Vogel sowie der hessische Ministerpräsident a.D. Walter Wallmann die Ehre. Ein weiterer Beiratsposten wird von dem konservativen Dieter Stolte besetzt, der als ehemaliger Intendant des ZDF Diether Hildebrandt an die Luft setzte und während der Ära Kohl politisches Kabarett im Mainzer Sender verhinderte.

Kohls Bundesfinanzminister a.D. Theo Waigel ziert den Aufsichtsrat. Im Vorstand verdient sich Kohls ehemaliger Kanzleramtschef Friedrich Bohl ein Zubrot, der seinerzeit mit Aktenschwund in Verbindung gebracht wurde. Auch Roland Kochs hessischer Ex-Minister Udo Corts, der leidenschaftlich für die Studiengebühren eingetreten war, bekleidet inzwischen einen DVAG-Vorstandsposten. Generalbevollmächtigter der DVAG ist Kohls ehemaliger Regierungssprecher Friedhelm Ost, was deshalb ein gewisses Geschmäckle hat, weil Ost in früheren Zeiten das ZDF-Verbrauchermagazin WISO moderiert hatte - die DVAG ist für die Verbraucherschützer jedoch ein rotes Tuch. Bei den regelmäßig stattfindenden Vertriebstagungen erfreut man sich häufig der Gastrednerin Angela Merkel, die bei den in der Frankfurter Festhalle abgehaltenen Massenveranstaltungen inhaltlich zwar wenig beizutragen hat, sich aber für die Zeit nach ihrer aktiven Politlaufbahn für ein DVAG-Frühstücksdirektorenpöstchen ins Gespräch bringen kann. Dies ist angesichts von Frau Merkels Herkunft auch deswegen bemerkenswert, weil die DVAG nach der Wende in den Neuen Bundesländern wie eine Landplage eingefallen war, um die Ostdeutschen über den real existierenden Kapitalismus aufzuklären.

Großzügigkeit beweist die DVAG als Hauptsponsor auch gegenüber dem pfälzischen Traditionsverein 1.FC Kaiserslautern - dessen Ehrenmitglied mit der Mitgliedsnummer "1" Helmut Kohl heißt. Auch in anderer Hinsicht sind die Wege kurz. Die Sportidole Michael Schumacher und Yogi Löw lassen sich das Tragen der vier Buchstaben "DVAG" ebenfalls üppig vergüten.

Nicht vertreten in der DVAG ist allerdings Norbert Blüm, der Finanzstrukturvertriebe wie die DVAG als "Drückerkolonnen" kritisiert.

Verflechtungen

Dass im DVAG-Beirat auch Vertreter bekannter deutscher Bankhäuser vertreten sind, müsste eigentlich irritieren. Die DVAG-Vermögensberater erwecken durchweg den Eindruck, als seien sie "Berater" auf Seiten des Kunden, für den sie die optimalen Angebote bei Versicherungen und Vermögensanlagen suchen. Und das kostet den Kunden dann auch scheinbar nichts, denn ihm wird die Beratung nicht in Rechnung gestellt. Ihren Schnitt machen die DVAG-Handelsvertreter an der Provision. Diese müssen sie inzwischen dem Kunden gegenüber offen legen, doch bereits das Spektrum der Angebote, welche die DVAG zulässt, ist begrenzt.

Wie unabhängig die DVAG-Vermittler ihre Vertragspartner heraussuchen, kann man daran ablesen, dass die AachenMünchener Versicherung ihren gesamten Vertrieb der DVAG anvertraut hat. Die Hälfte der DVAG gehörte kürzlich noch dem gigantischen Versicherungskonzern Generali - in dessen Aufsichtsrat man wiederum die konservativen Männerfreunde Pohl und Kohl antrifft. Der Generali-Anteil wurde inzwischen auf 40% reduziert, was mutig als Argument gegen die offensichtliche Interessenkollision verkauft wird. Wie man es dreht oder wendet, so sind die Finanzvertriebe jedoch keine neutralen oder objektiven Berater, sondern nichts anderes als Absatzorganisationen der Finanzwirtschaft.

Verlierermodell Handelsvertreter

Bei den "Vermögensberatern" handelt es sich rechtlich um so genannte "Handelsvertreter". Bei dieser umstrittenen Konstruktion werden die Nachteile eines Angestellten (Weisungsgebundenheit, Bindung an das Unternehmen usw.) mit den Nachteilen eines freien Unternehmers (unternehmerisches Risiko) kombiniert. Bei der DVAG handelt es sich um einen Strukturvertrieb, bei dem die Handelsvertreter auf den unteren Stufen Provisionen für Vertragsabschlüsse erhalten, an denen die übergeordneten Handelsvertreter wie in einer Pyramide mitverdienen.

Die DVAG ist fein raus, da sie lediglich fremde "Unternehmer" (Handelsvertreter) organisiert, selbst aber diesen gegenüber nicht als Arbeitgeber auftritt. Die inzwischen rund 37.000 selbständigen Vermögensberater verursachen also keine Lohnnebenkosten, bekommen kein Grundgehalt, belästigen nicht mit Arbeitnehmermitbestimmung und Gewerkschaften usw. Wer sich mit der DVAG einlässt, wird je nach Stufe in der Struktur zeitlich an das Unternehmen gebunden, muss mitunter lange Kündigungsfristen einhalten, in denen die Aufnahme einer neuen Tätigkeit untersagt ist. Druckmittel sind hier u.a. existenzvernichtende Vertragsstrafen.

Während die Direktionsleiter in PR-Videos mit ihren Statussymbolen protzen, generieren die Handelsvertreter in Wirklichkeit im rechnerischen Durchschnitt (Umsatzerlös 1.224.3 Mio. durch 37.000 Handelsvertreter) gerade einmal monatlich etwas mehr als 2.600 Euro - abzüglich Kosten für Werbung, Pkw, Büromitnutzung, Krankenversicherung, Altersvorsorge usw. Im tatsächlichen Durchschnitt beträgt der Verdienst noch bedeutend weniger, weil die Handelsvertreter auf den unteren Stufen ihre Beute mit den übergeordneten teilen müssen. Außerdem verteilen sich die Verkaufserfolge in Finanzvertrieben meistens nach dem so genannten Pareto-Prinzip, wonach z.B. 80% des Gesamtumsatzes von vielleicht 20% der begabtesten Verkäufer herangeschafft wird.

Das Bittere an der durchweg miserablen Einkommenssituation der Vermögensberater ist, dass sie ihren Kunden häufig Altersvorsorge und Krankenversicherungsschutz anpreisen müssen, den sie sich selbst nicht leisten können.

Struktureller Interessenkonflikt

Was von der provisionshonorierten Beratung zu halten ist, liegt für Vernunftbegabte auf der Hand: Ein Vermögensberater, der auf einen grünen Zweig kommen will, empfiehlt zweckmäßigerweise die Produkte, welche die dickste Provision abwerfen. Die großzügigsten Provisionen zahlen üblicherweise solche Anbieter, deren Produkte sich nicht über andere Qualitätsmerkmale verkaufen lassen. Provisionstabellen signalisieren den Handelsvertretern, welche Anbieter wohl am meisten verkauft werden möchten. So genannte "Premiumpartner" zeichnen auf den Vertriebstagungen von Finanzvertrieben Handelsvertreter, die ihnen besonders viele Kunden zuführen, mit Sachpreisen aus wie Reisen usw. Von solchen sachfremden Einflüssen auf die "Beratung" erfahren die Kunden natürlich nichts.

Sofern die DVAG überhaupt eine Presse hat, dann ist es normalerweise eine schlechte. Eine irritierende Ausnahme macht bisweilen allerdings das "manager magazin", welches letztes Jahr mit einer unkritischen Hymne auf den Patriarchen Dr. Pohl seine Glaubwürdigkeit so sehr strapazierte, dass es nur noch von der BILD-Zeitung unterboten werden konnte.

Über die Qualität der Finanzstrukturvertriebe als "Berater" sowie als (Pseudo-) "Arbeitgeber" gehen Expertenmeinungen wenig auseinander. Mit dem gleichen Ergebnis, wie es jedermann durch eine Internetrecherche in Verbraucherportalen hätte gewinnen können - nur ungleich teurer -, wartete Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner auf, die in einer Studie den Finanzberatern ein vernichtendes Zeugnis ausstellte. Ob sie sich mit dem hierauf aufbauenden Thesenpapier durchsetzen wird, erscheint fraglich, denn ihre Chefin geht ja regelmäßig mit der DVAG feiern und betätigt sich unverblümt als deren Sprachrohr.

Lachnummer

Der eigentliche Skandal aber ist, dass die Bundesrepublik die Umsetzung der verbraucherschützenden EU-Vermittlerrichtlinie von 2003 bis 2007 hinausgezögert hatte. Bislang war die im Regulieren so offensive Bundesrepublik sogar das einzige Land gewesen, in der wirklich jeder Schulabbrecher Finanzprodukte verticken durfte, ohne dass man die Vermittler auch nur registrierte. Und selbst dann hatte es die Lobby der Finanzvertriebe aus irgendeinem Grund geschafft, vom inzwischen für Finanzberater erforderlichen Nachweis von Sachkunde ausgerechnet diejenigen Anbieter zu befreien, die ihn am Nötigsten hätten - nämlich die in Strukturvertrieben organisierten Handelsvertreter ("Strukkis"), etwa die der Politik so bemerkenswert nahe stehenden DVAG. So verspottete mit Recht der Experte Lutz Reiche die deutsche Umsetzung des Gesetzes als "Lachnummer" - wobei spekuliert werden darf, ob er damit auf den Marketing-Mann der DVAG, Dr. Helge Lach, anspielte.

Warum aber hatte die SPD, die ja immerhin lange ohne die CDU regierte, es gleichfalls mit der Umsetzung der Vermittlerrichtlinie nicht so recht eilig? Nun ja, vielleicht hat es ja irgendwie damit zu tun, dass es in Hannover die SPD-Version der DVAG namens AWD gibt, deren Gründer Carsten Maschmeyer einst seinen Männerfreund Gerhard Schröder zur Kanzlerschaft komplimentierte und später dessen Ex-Regierungssprecher Bela Anda sowie Rentner Rürup alimentierte. Vielleicht ist das aber auch alles nur ein großer Zufall.

Die beiden Unternehmen verbindet außer dem gemeinsamen Lobbyinteresse ansonsten allerdings eher eine tief verwurzelte Rivalität.
 

Der geheimnisvolle Reinfried Pohl

Dem manager magazin zufolge soll Pohl 2007 Platz 67 der reichsten Deutschen bekleidet haben. Als großer Patriarch lässt sich Gründer Reinfried Pohl gerne feiern, der 1975 dem Finanzstrukturvertrieb OVB von der Fahne gegangen war. Seine Vita breitete Pohl in seiner Biographie "Ich habe Finanzgeschichte geschrieben" aus, die nicht nur Hohn und Spott nach sich zog, sondern auch einen kleinen Skandal, weil DVAG-Leute durch den Kauf dem Buch zu einem höheren Ranking verhelfen sollten.

Pohls "Finanzgeschichte" besteht im Wesentlichen darin, den Vertrieb von Bankprodukten und Versicherungsprodukten zu bündeln und das Vertriebskonzept der OVB bzw. von Bernie Cornfeld zu adaptieren, der ebenfalls mit konservativen Ex-Politikern hausieren ging. Für die DVAG-Strukkis ist Dr. Pohl ein Idol

Vielleicht waren Pohls Memoiren der Versuch, die PR-Wirkung des Enthüllungsbuchs "Beraten und verkauft" von Ex-Strukki Wolfgang Dahm zu relativieren. Gegen dieses Buch war die DVAG vor Gericht zu Felde gezogen und hatte erfolglos versucht, 97 enthaltene Äußerungen verbieten zu lassen. In diesem Buch berichtet Dahm von einem befremdlichen Personenkult um Pohl und vergleicht die Organisation der DVAG mit einer Sekte. In die gleiche Richtung äußert sich der DVAG-Aussteiger Jens Klingenbiel auf seiner leicht krawalligen Website Ex-DVAG. So stellt sich die Firma als eine Art Familie dar, welche auch das soziale Nahfeld des einzelnen Handelsvertreters einbinden möchte. Selbst den Urlaub der Handelsvertreter organisiert man in DVAG-eigenen Ferienanlagen und Kreuzfahrtkontingenten mit, während man auf Kritik nicht gut zu sprechen ist.

Der Personenkult um Pohl, der ohne eigene Wertschöpfung am Handel der Finanzprodukte fremder Anbieter besser verdient als der Chef der Deutschen Bank, ist außerhalb der DVAG-Welt nur schwer nachzuvollziehen. So wird der Erfinder des trivialen Vertriebswegs "Allfinanz" ehrfürchtig als "der Doktor" verehrt, ein Anruf des Doktors hat den Stellenwert etwa einer Papstaudienz.

Wenn man das Unternehmen allerdings verlassen will, ist es auch mit dem familiären Umgangston vorbei. Die Auszahlung der noch fälligen Provisionen müssen sich die Handelsvertreter häufig vor Gericht erstreiten. Entsprechenden Urteile und persönliche Erfahrungen bloggt inzwischen ein häufig mit der DVAG befasster Rechtsanwalt (in Kooperation mit dem Autor). Seit diesem Jahr betreiben auch AWD und DVAG Firmenblogs, wo sie von der schönen Welt des Versicherungsverkloppens künden.

Herumdoktern

Nun also spendet "der Doktor" für seine Wunschkoalition. Analysiert man das Spendenverhalten der DVAG, so fällt auf, dass der Finanzvertrieb 2008 den Anteil der Spenden an die FDP zulasten der Union erhöht hat und letztes Jahr mit dem gleichen Betrag von jeweils 100.000 Euro bedachte.

Für die Union, die der DVAG im Vorjahr noch 230.700 Euro wert gewesen war, sind das natürlich nur noch Peanuts. Die These, ob hiermit der schwächelnde Widerstand gegen die Verbraucherschutzvorgaben der EU abgestraft werden solle, ist natürlich Spekulation. Die FDP jedoch, die unter Freiheit vornehmlich die Gewerbefreiheit versteht, wird die Signale schon zu deuten wissen.

Quelle: www.heise.de

 

Sep 21
Alle reden und streiten über ihn, jetzt endlich haben wir ihn auch: Die Ampel- Check Geldanlage der Verbraucherzentrale Hamburg (für nur 6,90€ einschl. Versandpauschale).

Die Verbraucherzentrale hat tatsächlich für jede Produkte-Gruppe Ampelfarben eingerichtet,

Rot für „Gefahr“, Gelb für „ein Risiko oder ein Nachteil“ und Grün für „Gas geben“.

Sparbuch/Festgeld und Tagesgeld bekam überwiegend Grün und nur ein kleines bisschen Gelb,

der Riester-Sparplan hat nur bei der Liquidität Gelb/Rot, ansonsten überwiegend Grün.

Bundeswertpapiere bekamen überwiegend Grün mit einem kleinen bisschen Gelb bei Rendite und Liquidität.

Bei der Kapital-Lebensversicherung/privaten Rentenversicherung war es dann vorbei mit Grün. Hier sahen wir überwiegend Rot und ein kleines bisschen Gelb.

Das Gleiche war dann auch bei der Rührup-Basis-Rente als Rentenversicherungsvertrag.

Aktien und Aktien-Fonds bekamen überwiegend ein Grün, teilweise ein Rot.

Staatliche Anleihen oder Unternehmensanleien, Bausparverträge und Zertifikate waren dagegen richtig bunt. Anleihen bekamen viel Grün, viel Rot und bei der Liqidität ein klares Gelb,

Bausparverträge bei der Sicherheit Grün, bei der Transparenz Gelb und Zertifikat bei der Transparenz ein klares Rot.

Ganz Rot wurde es dann bei den geschlossenen Fonds/Beteiligungen. Sicherheit, Liquidität und Transparenz waren hier wohl auch Sicht der Verbraucherzentrale Hamburg nicht gegeben.

Bei Immobilien war das anders. Hier hat die Farbe Gelb überwogen.

Bei Gold/Antiquitäten/Briefmarken/Bilder/Kunst haben wir dann auch alle Farben wieder gefunden.

Ich habe mich sehr über die Einfachheit der Broschüre gefreut, zumal auch ich - wie viele andere wohl auch - jetzt endlich das Gefühl hatte, endlich mal etwas verstanden zu haben.

Wir haben nur leider in der umstrittenen Broschüre andere Verkehrsschilder stark vermisst. Nicht mal ein Hinweis auf Stoppschilder, Zebrastreifen oder anderes. Nur Ampeln.

Vielleicht empfiehlt es sich, die Broschüre zusammen mit den Ideen meines Kollegen Kompa herauszugeben, um die Straßenverkehrsordnung vollends in die Finanzdienstleistungsbranche zu integrieren.

 

Sep 20
Wussten Sie eigentlich, dass die Allfinanz Deutsche Vermögensberatung AG DVAG seit dem Jahr 2000 1,1 Mio. Euro an die CDU zu 72,3 % und an die FDP zu 27,7 % gezahlt hat?

Am 10.12.2008 erhielt die CDU 100.000,00 €, fünf Tage später die FDP ebenfalls 100.000,00 €.

 

Die Deutsche Vermögensberatung DVAG ist auf der Seite nicht verzeichnet. Offensichtlich zieht man dafür ausschließlich die Tochter heran. Sie steht damit auf Platz 13 der so genannten Großspender, knapp hinter Porsche und der Commerzbank.

Ganz vorne ist die VB der Bayrischen Metall- und Elektro-Industrie, gefolgt von der Deutschen Bank AG und Daimler-Chrysler.

 

Sep 19

Nachdem der BGH bekanntlich nun auch Werbeemails verboten hatte, fragt sich, was man denn überhaupt noch darf, um Werbung zu machen.

Schließlich wurde ja bereits durch Gesetz verboten und unter Strafe gestellt, wenn man ohne vorherige Einwilligung des Angerufenen “kalte” Werbeanrufe machen dürfe.

Nun kamen gewitzte Betroffene auf die Idee, dass man ja aber vorab anrufen könne, um sich die erforderliche Einwilligung geben zu lassen.

Ungefähr mit dem Inhalt “Hallo Herr…, ich rufe nicht an, um Ihnen ein tolles Versicherungsprodukt zu veraufen, sondern nur deshalb, dass Sie mir erlauben, dass ich bei Ihnen anrufen darf. Ich bitte um eine Einwilligung….”

Wir Rechtsgelehrten waren uns in einem bekannten Internet-Forum jedoch einig, dass auch das nicht erlaubt ist. Man stritt sich noch um den jeweiligen Paragraphen, der anzuwenden wäre. Im Ergebnis bestand jedoch Einigkeit, dass auch dieser Trick einen Verstoß darstellen würde.

Also Vosicht bei Tricks!

 

 

Sep 18

Der BGH hatte jüngst entschieden, dass bereits die unverlangte Zusendung einer E-Mail ausreicht, um einen Unterlassungsanspruch des Betroffenen auszulösen. Der BGH begründete dies damit, dass auch bei nur einer E-Mail bereits der Betriebsablauf beeinträchtigt werde, da ein zusätzlicher Arbeitsaufwand durch das Sichten und Aussortieren unerbetener E-Mails entstehe. Auch könnten zusätzliche Verbindungskosten entstehen, so der BGH.

Die Zusendung von elektronischer Post ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung des Empfängers ist – so der BGH - rechtswidrig. Sind Absender und Empfänger der E-Mail keine Mitbewerber, ergebe sich der Unterlassungsanspruch des Betroffenen aus dem Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb.

Der BGH möchte den Begriff der “Werbung” weit fassen. Es handele es sich um Werbung bei “jeder Äußerung bei der Ausübung eines Handels, Gewerbes, Handwerks oder freien Berufs mit dem Ziel, den Absatz von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen zu fördern”. Dazu zähle auch schon die bloße Darstellung einer Geschäftstätigkeit gegenüber dem Empfänger.

BGH, Beschluss vom 20.05.2009, Az. I ZR 218/07

§§ 8 UWG; 823, 1004 BGB

 

 

Sep 14
Am 04.09.2009 entschied das Hessische Landesarbeitsgericht, dass die Arbeitsgerichtsbarkeit für Streitigkeiten zwischen Vermögensberatern und der Deutschen Vermögensberatung DVAG zuständig sind.

Bei dem „alten“ Vertrag, in dem die Ausübung einer anderweitigen Beratungs-, Vermittlungs- oder Verkaufstätigkeit verboten ist, handelt es sich um eine Eigenschaft als Ein-Firmen-Vertreter.

Zudem hat der Vermögensberater in den letzten sechs Monaten nicht mehr als 1.000,00 € im Durchschnitt verdient. Auf diesen Zeitraum ist auch dann abzustellen, so das Gericht, wenn der Vermögensberater in dem Zeitraum nichts verdient hätte.

Im Übrigen stellt das Hessische Landearbeitsgericht ausschließlich auf den tatsächlichen Verdienst (Zufluss) ab.

Schließlich, so das Landesarbeitsgericht, soll nach der Begründung des Gesetzesentwurfes Handelsvertretern der Weg zu den Arbeitsgerichten eröffnet sein, die wegen der Höhe ihres Einkommens einem Arbeitnehmer vergleichbar sind. Und dann muss ausschließlich auf die gezahlte Vergütung abgestellt werden.

Gleichgültig ist es auch, ob der Vermögensberater noch weitere Anwartschaften auf Provisionen hat. Abzustellen ist einzig und allein auf das, was ausgezahlt wurde.

Die Deutsche Vermögensberatung DVAG argumentierte damit, bei der Abrechnung handele es sich um ein so genanntes Kontokorrent. Hier werde mit Gegenforderungen auf- und verrechnet, im Rückstellungskonto würden Beträge als Risikoabsicherung landen, die bei der Berechnung der Provisionsgrenze mit angerechnet werden müssten.

Der BGH entschied am 12.02.2008, dass als bezogene Provision “alle unbedingt entstandene Provisionen” zählen. Dazu gehören offensichtlich nicht die Rückstellungen, da sie erst dann verdient sind, wenn ein Vertrag eine bestimmte Haftungszeit überlebt hat. Der BGH wollte aber Provisionen mit anrechnen, die im Wege einer Verrechnung zwar verdient, aber nicht ausgezahlt wurden.

Dies wäre z.B der Fall gewesen, wenn der Handelsvertreter mehr als 1000€ an Provisionen “erarbeitet” hätte, er aber weniger ausgezahlt bekommen hätte, wenn ihm Provisionen wegen eines stornierten Vertrages wieder abgezogen würden.

Alles verstanden? Im Dschungel der “Verrechnungen”, der umfangreichen vom BGH ausgelösten Rechnungsprüfungen (was gehört denn nun zu den verdienten Provisionen..) hatte das LAG einen neuen - wie wir finden zutreffenden Ansatz - gefunden.

Nun kommt es nicht mehr darauf an, was “durch Verrechnung” verdient wurde, sondern was ausgezahlt wurde.

Gegen den Beschluss ist die Rechtsbeschwerde vor dem Bundesarbeitsgericht zugelassen.

 

Sep 13

Karlsruhe Akte. XI ZR 121/08

 

Die Klägerin beteiligte sich nach entsprechender Beratung der beklagten Bank mit einem Anlagebetrag in Höhe von 25.000 € an einem Medienfonds.

Dieser entwickelte sich nicht wie erhofft. Die Klägerin meint, die Beklagte habe Beratungspflichten verletzt. Sie macht verschiedene Beratungsfehler geltend. Unter anderem beruft sie sich darauf, sie sei nicht darüber aufgeklärt worden, dass die Beklagte für die Vermittlung von Anlegern Provisionen in Höhe von 8,25% bis 8,72% des Nominalkapitals aus den Anlagegeldern erhalten habe. Zudem sei sie nicht darüber unterrichtet worden, dass das nach dem Prospekt an einen Dritten zu zahlende Agio in Höhe von 5% als Rückvergütung (sog. “Kick-Back-Zahlung”) an die Beklagte ging.

 

Das Landgericht hatte am 9.8.2007 die auf Rückabwicklung ihrer Kapitalanlage gerichtete Schadensersatzklage abgewiesen. Das Berufungsgericht, das OLG, hatte die Berufung der Klägerin am 19.3.2008 zurückgewiesen. Dagegen wurde vor dem Bundesgerichtshof die Revision zugelassen. Am Mittwoch wird in Karlsruhe verhandelt..

 

LG Hannover - 8 O 277/06, OLG Celle - 3 U 218/07 (veröffentlicht WM 2008, 1270)

 

 

10
Am 25. August 2000 schrieb Dr . Lach mal wieder über großartige Entwicklungen bei der Deutschen Vermögensberatung DVAG.

Angeblich habe man über 1.000 neue Vermögensberater hinzugewinnen können. Den Zeitraum gab Dr. Lach lieber nicht an. Schaut man auf die Homepage der DVAG - Deutsche Vermögensberatung -, so sollen es 37.199 Vermögensberater sein, also weit mehr als nur 1.000 - seit Gründung der DVAG.

Beinahe lustig anmutet jedoch die Behauptung, die Vermögensberater würden exzellent ausgebildet, wo doch fast im gleichen Atemzug die kollektive Einstellung der Weiterbildungen in einem internen Rundbrief angekündigt wurden.

Dass Weiter- und Fortbildungen dem geplanten Denkmal Dr. Pohls zum Opfer fallen, hatte Lach lieber nicht erwähnt.

Weil die DVAG - Deutsche Vermögensberatung - nicht börsennotiert sei, so Lach weiter, würde man morgens beim Zeitung lesen auch  keine Schreckensmeldungen finden können. Nun, Herr Dr. Lach, Schreckensmeldungen findet man trotzdem, zur Genüge,  auch ohne Zeitung!

 

Sep 09
Jetzt einmal etwas in eigener Angelegenheit zum Lieblingsthema der Anwälte: die Rechtschutzversicherung.

Die Stiftung Warentest hat in einem Test Heft 8/2009 Rechtsschutzversicherungen geprüft.

Wir können uns an einen Test erinnern, der schon sehr lange her ist. Dort hatten die AdvoCard und die Bruderhilfe mit guten und günstigen Leistungen als Testsieger abgeschnitten.

Vorbei ist die Zeit - mittlerweile ist es laut Stiftung Warentest völlig anders.

Die Stiftung Warentest bewertete jetzt die Alte Leipziger, Rechtsschutzunion, Auxilia, D.A.S., HDI-Gerling, Roland, BGV Badische und die Concordia mit gut.

Von DEURAG bis Direct Line war alles nur Mittelmaß, auch die von der Deutschen Vermögensberatung DVAG verkaufte AdvoCard.

DA-Direkt und GVO Gegenseitigkeit waren gar nur ausreichend.

 

Sep 08
Als mich vor einem halben Jahr ein TV-Journalist, der einen Beitrag über die DVAG - Deutsche Vermögensberatung -machte, auf wirklich krasse Fälle ansprach, war dieser hier meine erste Wahl. Aus Rücksicht auf das damals laufende Verfahren wurde er nicht verwendet.

Versprechungen

Die Mandantin hatte als in ihrem Land politisch Verfolgte in Deutschland eine neue Heimat gefunden. Sie hatte eine ihrem Studium halbwegs entsprechende Stelle angetreten, als irgendein freundlicher DVAGler die sehr kommunikative und selbstsicher auftretende Frau schließlich für die DVAG - Deutsche Vermögensberatung - gewann. Man stellte ihr ein Monatseinkommen iHv 3.500,- bis 4.000,- Euro in Aussicht.

Nach anfänglichen Erfolgen stellte sich bald Ernüchterung ein. Als Vermögensberaterin hatte sie kein eigenes Büro, sondern musste die Kundschaft nach deren Dienstschluss in den Abendstunden zu Hause aufsuchen, häufig in “schlechten Gegenden” einer für ihre hohe Kriminalitätsrate bekannten Millionenstadt. Sie berichtete, dass sie mit Duldung des Führungspersonals in ihrer DVAG-Struktur ausländerfeindlich gehänselt wurde. Da sich in ihrer Gruppe überdurchschnittlich viele Strukkis ausländischer Herkunft befanden, erachteten es einige als humorvoll, diese als “Die Banditen-Gruppe” zu verspotten.

Frust

Der Alltag wurde für die Mandantin immer frustrierender. Was sie am meisten störte, war die Tatsache, dass ihr Vorgesetzter von ihr Geschäftspraktiken forderte, die zwar die Provision optimierten, den Kunden jedoch übervorteilten. Der Mandantin, die aufgrund ihres politischen Hintergrunds ein besonders ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden hatte, widerstrebte dieses Ansinnen zutiefst. Es kam, wie es kommen musste: Der Druck schlug sich aufs Gemüt und auf die Gesundheit. Einen Arzt konnte sie sich nicht leisten - obwohl es ihr Job war, andere vom Abschluss einer Krankenversicherung zu überzeugen. (Da Handelsvertreter im Finanzvertrieb häufig sehr schlecht bei Kasse sind, dürfte dieser ironische Zustand keine Seltenheit sein.)

Kündigung und Auflösungsvertrag

Da sie schließlich nichts mehr verkaufte und sie der Großteil der “Familie” nur noch anwiderte, kündigte sie. Doch weil sie sich inzwischen eine Struktur nach oben gearbeitet hatte, war ein neuer Handelsvertreter-Vertrag aufgesetzt worden - mit neuer Kündigungsfrist von neun Monaten. Dies bedeutete, dass die “freie Handelsvertreterin” noch ein geschlagenes Dreivierteljahr an die DVAG - Deutsche Vermögensberatung - gebunden war. Die DVAG ließ sich schließlich auf einen gegenseitigen Aufhebungsvertrag ein. Das Handelsvertreterverhältnis hätte zum 30.06.2008 auslaufen sollen. Das Vertragsdokument müsse noch vom Prokuristen der DVAG in Frankfurt gegengezeichnet werden

Als es die Mandantin anmahnte, bekam sie eine SMS, der Vertrag sei gegengezeichnet und liege in der Geschäftsstelle. Sie möge noch bestimmte Arbeitsunterlagen abgeben, dann würde das Vertragsdokument ihr zugesandt. Wurde es aber nicht.

Neuer Job

Die Mandantin hatte inzwischen ab 01.07.2008 (also nach plangemäßer Vertragsbeendigung) eine neue Stelle angetreten - zwar wieder als Handelsvertreterin in der Finanzbranche, jedoch in einer “richtigen Bank” mit vernünftigen Büros, ohne Strukturvertrieb, stattdessen mit einer ernsthaften Arbeitskultur. Dies wurde der AVAD mitgeteilt, die koordiniert, dass kein Handelsvertreter gleichzeitig für konkurrierende Vertriebe arbeitet.

Durchgestrichene Unterschriften

Eigentlich hätte die DVAG - Deutsche Vermögensberatung - laut Plan die Mandantin zum 30.06.2008 abmelden müssen. Hatte sie aber nicht. Nachdem das Dokument für die Vertragsauflösung schon über einen Monat überfällig gewesen war, mahnte es die Mandantin nochmals an.

Darauf sandte ihr die DVAG - Deutsche Vermögensberatung - den begehrten Auflösungsvertrag, inklusive Unterschrift des Prokuristen - jedoch durchgestrichen.

Man hätte sich die Sache noch einmal überlegt. Da sie bei einem Konkurrenzunternehmen angefangen habe, sah man sich an die Zusage nicht mehr gebunden und betrachtete den Handelsvertrag als nach wie vor gültig. Die Mandantin müsse die neun Monate Kündigungsfrist einhalten und dürfe während dieser Zeit auch nicht für einen Mitbewerber arbeiten.

Die DVAG - Deutsche Vermögensberatung - argumentierte, die Mandantin hätte gegen ihren Handelsvertreter-Vertrag verstoßen - obwohl der Vertrag laut Aufhebungsvertrag zum 30.06.2008 hätte auslaufen sollen und keinerlei nachvertragliche Konkurrenzklausel vereinbart gewesen war. Dass diese Betrachtungsweise ein Zirkelschluss ist, bedarf keines Kommentars.

Zynismus pur

Betrachten wir einmal die Interessenlagen:

Die Mandantin hatte schon seit längerem keine Verträge mehr erwirtschaftet und schloss jede weitere Tätigkeit für die DVAG aus. Die DVAG - Deutsche Vermögensberatung - hatte nicht das geringste wirtschaftliche Interesse daran, die Mandantin im Unternehmen zu behalten, war ja sogar mit der Kündigung einverstanden gewesen.

Da Strukkibuden aber mit ihrem Personal keine unmittelbaren laufenden Kosten haben (anders als echte Arbeitgeber), kostet es sie auch nichts, den Strukki für nichts und wieder nichts im Vertrag zu halten. Es war eine reine Gängelung. Die Mandantin hatte sich gemäß dem Auflösungsvertrag korrekt verhalten. Sie war von der DVAG nie gefragt worden, ob sie bei einer konkurrierenden Firma anfangen möchte.

Die Mandantin jedoch, die als Handelsvertreterin naturgemäß keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld etc. hat, war ohne Einkommen. In einer Zeit, in der es für Menschen reiferen Alters immer schwieriger wird, einen Arbeitsplatz zu finden, wurde die Mandantin aus purer Schikane vom Antritt der neuen Stelle gehindert. Da offiziell der (wirtschaftlich wertlose) Handelsvertretervertrag lief, waren auch keine Sozialleistungen möglich.

Psychologischer Druck

Das Verhalten der DVAG - Deutsche Vermögensberatung -  ist mir bis heute vollkommen unverständlich. Es ging einzig und alleine darum, an der Mandantin, die sich zu jeder Zeit ehrlich verhalten hatte, ein Exempel zu statuieren. Die DVAG verlässt man halt nicht so einfach.

Warum, liebe DVAG - Deutsche Vermögensberatung -, warum habt ihr die Frechheit besessen, das Dokument mit den durchgestrichenen Unterschriften zuzusenden? Um der Mandantin noch mal vor Augen zu führen, wie nahe sie ihrer Freiheit gewesen war? Das sind psychologische Methoden, die in einem seriösen Unternehmen nicht ansatzweise etwas zu suchen haben. Werdet ihr demnächst auch tote Katzen an die Türen unbotmäßiger Vermögensberater nageln, um sie einzuschüchtern?

Zynische Prozesstaktik

Als die Mandantin sich schließlich vor dem Arbeitsgericht die Wirksamkeit des Auflösungsvertrags festgestellt haben wollte, ließ sich die DVAG zum Thema nicht ein, sondern bestritt in der mündlichen Verhandlung die Zuständigkeit des Arbeitsgerichts. Auch die Richterin, die eigentlich über das materiellrechtliche Problem des Zustandekommens des Auflösungsvertrags verhandeln wollte, konnte die DVAG nicht verstehen. Die Mandantin, die extra weit angereist war, konnte ihr Anliegen nicht vorbringen und war außer sich vor berechtigter Empörung.

Im nun anschließenden schriftlichen Verfahren reizte die DVAG die Fristen aus, ließ sich eine urlaubsbedingte Nachfriste gewähren (haben die nur einen Anwalt?!?), hielt das Gericht mit seltsamen Berechnungen über das im Arbeitsrecht bei Handelsvertretern wesentliche Schwelleneinkommen von 1.000,- Euro auf, usw., sodass alleine die Entscheidung über den richtigen Rechtsweg - welch Zufall! - praktisch bis März 2009 dauerte - der Vertrag also ohnehin ausgelaufen war. Während dieser Zeit war die Mandantin ohne Einkommen zum Leben gewesen, aber natürlich mit Anwaltskosten konfrontiert. Offensichtlich hatte die DVAG - Deutsche Vermögensberatung - damit gerechnet, dass die Mandantin von vorneherein aus wirtschaftlichen Gründen aufgibt - die Kriegskasse der DVAG - Deutsche Vermögensberatung - ist bekanntlich unendlich.

Ende vom Lied

Nachdem das Arbeitsgericht Frankfurt in einer überraschenden Entscheidung den Rechtsweg zu den Arbeitsgerichten verneinte, weil die DVAG - Deutsche Vermögensberatung - in ihren Verträgen neueren Datums eine Klausel geändert hatte und das Gericht der Rechtsauffassung der DVAG - Deutsche Vermögensberatung - gefolgt war, gab die Mandantin schließlich auf, zumal sich inzwischen ja das ursprüngliche Klageziel erledigt hatte. Außer Spesen nichts gewesen.

Die Mandantin hat die für sie schwierige Zeit irgendwie gemeistert. Der Prozess hat ihr psychisch nochmals zugesetzt. An ihrem neuen Arbeitsplatz ist sie aufgeblüht. Dort arbeitet sie in einem vernünftigen Arbeitsklima, sie hat ein brauchbares Einkommen, und niemand verlangt von ihr, nervtötenden Tschacka-Tschacka-Veranstaltungen mit dem lieben Patriarch Herrn Pohl und seinen Freunden beizuwohnen. Das Thema DVAG möchte sie so schnell wie möglich vergessen.

Fazit

Wir lernen:

  • Die DVAG - Deutsche Vermögensberatung - mag unendlich reich sein, zu verschenken hat sie aber nichts.
  • Wenn man sich von der DVAG - Deutsche Vermögensberatung - abwendet, dann wird die “Familie” auf einmal sehr nachtragend und pampig.
  • Einzelschicksale interessieren bei der DVAG - Deutsche Vermögensberatung - nicht.

 

Sep 05
In den früheren Verträgen zwischen der Deutschen Vermögensberatung DVAG und den Vermögensberatern war pauschal eine Vertragsstrafe vereinbart.

Am 03.11.2006 bestätigte das Landesarbeitsgericht Hamm eine Entscheidung der ersten Instanz, wonach diese Vertragsstrafe aus den Gründen des Übermaßverbotes gemäß § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB unwirksam ist.

Auch wenn ein Vermögensberater Kaufmann ist im Sinne des § 13 BGB, so unterliegt die Prüfung des Vermögensberatervertrages der AGB-Kontrolle (§ 310 Abs. 1 BGB), so das Gericht. Für die Inhaltskontrolle ist zumindest § 307 BGB maßgebend. An diesen Grundsätzen muss die Vertragsstrafe gemessen werden.

Danach sind Vereinbarungen unwirksam, wenn sie den Vertragspartner gegen Treu und Glauben angemessen benachteiligen.

Soweit das Vertragsstrafeversprechen nicht nach der objektiven Schwere der Vertragspflichtverletzung und nach den Grad des Verschuldens differenziert, so dass selbst leichteste Fahrlässigkeit die Vertragsstrafe in voller Höhe auslöst, so ist dies unbillig, so das Landesarbeitsgericht Hamm.

Um weitere vernichtende Entscheidungen zu verhindern, wurden die Vertragsstraferegelungen im Jahr 2007 bei allen Vermögensberatern angepasst.

Die alte, unzulässige Vertragsstrafenregelung kommt jedoch jetzt wieder zur Anwendung, zwar nicht in den Vermögensberaterverträgen, sondern in den Aufhebungsverträgen. Dort wird der Vermögensberater verpflichtet, für einen langen Zeitraum keine Tätigkeit im Wettbewerb anzunehmen. Für den Fall eines Verstoßes wird eine Vertragsstrafe in Höhe von 50.000,00 € fällig.

Diese Regelung war kürzlich Gegenstand einer gerichtlichen Überprüfung in einer mündlichen Verhandlung. Das angerufene Gericht, ein Landgericht, wollte sich jedoch einer Prüfung von so genannten allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht annehmen, weil hierfür angeblich kein Platz wäre, zumal nach Ansicht des Gerichts der Vermögensberater Kaufmann wäre. Eine Entscheidung ist hier noch nicht ergangen.

 

Sep. 04

Gerüchte über Konkurs der Deutschen Bank im Oktober/November 2009

Nachdem im letzten Jahr im Oktober der Kollaps des Bankensystems fast bevorstand, mehren sich die Hinweise auf eine erneute Zuspitzung der Lage. Es ist kein Geheimnis, dass die Banken ausschließlich durch Änderungen ihrer Bilanzierungen keine Verluste mehr präsentieren müssen. An der eigentlichen Problematik, die im letzten Jahr fast zum Zusammenbruch des Bankensektors geführt haben, hat sich nichts geändert. Im Gegenteil, durch die momentane Kreditklemme und den drohenden Anstieg der Arbeitslosigkeit, werden nun auch Banken betroffen, die von der ersten Welle der Finanzkrise nicht betroffen waren.

Ein Zusammenbruch der Deutschen Bank wäre der Supergau für das Finanzwesen.

Der Anstieg von Gold und Silber in den letzten Tagen, lässt  zumindest vermuten, dass wir kurzfristig mit neuen Horrormeldungen zu rechnen haben.

Sehr auffällig ist auch der Verkauf von Deutsche Bank Aktien durch Manager des Unternehmens in den letzten Tage:

Zeitraum: 19.08.-27.08.2009

Quelle: Deutsche Bank

 

Warten wir es ab, ob es der Bundesregierung weiterhin gelingt, die Menschen bis zur Wahl über den tatsächlichen Ernst der Lage im unklaren zu lassen.

 

Sep 02
Mein Gott, die DVAG lässt in ihrem Blog einen kritischen Kommentar zu, den nicht einmal ich gewagt hätte, zu verfassen. Zufällig gelesen am 25.8.2009, geschrieben von einem Max Mustermann unter dem Stichwort Kommentar:

“Ich wurde selbst einmal von einem Vermögensberater betreut und musste feststellen, dass er beim Vertragsabschluss meine bester Freund war aber als ich Ihn gebraucht habe er nicht mehr für einen zu sprechen war. Ich finde es auch sehr unseriös LV oder RV incl. aller Dynamiken zu verkaufen. Das passiert hier bei fast jedem der mit einem Vermögensberater zu tun hat. Ich war auch einmal auf so einem sogenannten Info-Abend wo ich miterleben musste, dass von seiten des Direktionsleiters wirklich massiv Druck ausgeübt worden ist um an neue Adressen zu kommen. Dies war auch in anderen Direktionen so.”

Hatte Herr Lach da noch Urlaub, und hat sich deshalb dieses Ei ins Nest legen lassen?

 

 
Sep 01
Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) hatte ein Produktinformationsblatt zur Diskussion gestellt, mit der Anregung, es danach zu vervollständigen. Mittlerweile ist dies vervollständigt worden und wurde so als Muster im Internet angeboten.

Zuvor hatte Frau Aigner die wesentlichen Ziele im Rahmen eines – wie sie es selbst genannt hat – Thesenpapiers zusammengestellt. Frau Aigner möchte mehr Transparenz, eine bessere Beratung der Kunden. Insbesondere will sie, dass der Kunde erfährt, ob es sich um einen Honorarberater handelt oder jemanden, der vom Verkauf von Finanzprodukten profitiert.

Nun wird darüber gestritten, ob das Informationsblatt für die Geldanlagen die Kosten ausweisen soll, die der Berater für den Abschluss kassiert. Der zentrale Kreditausschuss (ein Verbandszusammenschluss der Volksbanken, Deutscher Banken, öffentlicher Banken, Deutscher Sparkasse und Deutsche Hypothekenbanken) soll sich dagegen zur Wehr gesetzt haben. Ebenso hatte sich der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. dagegen gewehrt.

Schaut man sich die Mitglieder an, allen voran die AachenMünchener, so weiß man, woher der Wind weht. AachenMünchener wird ausschließlich vertrieben von der Deutschen Vermögensberatung AG ( DVAG ). Dagegen soll der Bundesverband Finanz-Planer e.V. die Forderungen von Frau Aigner begrüßen.

Nun kurz vor der Bundestagswahl sah sich der AfW-Bundesverband-Finanzdienstleistung e.V. berufen, alle Parteien anzuschreiben und eine Stellungnahme zu verschiedenen Fragen zu erhalten. Die -mitunter sehr zahnlosen und wenig überraschenden- Antworten wurden nunmehr veröffentlicht.

Als neuestes Fördermitglied wurde beim AfW kürzlich die Generali Deutschland Sicherungs- Management GmbH begrüßt. Der Mutterkonzern wird bekanntlich von der DVAG vertrieben.

 

Aug 31
Warum nicht einmal Versicherungen per Los verkaufen?

Nach dem Motto „Jetzt gewinne ich, was ich will“ wurde im Internet eine Tombola mit 50-Cent-Losen angeboten.

Das Landgericht Köln hat am 07.04.2009 unter dem Aktenzeichen 33 O 45/09 einen Riegel davor geschoben und dies verboten.

Der Betreiber verhalte sich wettbewerbswidrig, da er gegen das Glücksspielverbot im Internet verstoße. Es greife hier auch nicht die Ausnahme gemäß Rundfunkstaatsvertrag, der Gewinnspiele, deren Einsatz nicht mehr als 50 Cent betrage, erlaube. Schließlich könne bei der hier streitigen Tombola das Entgelt jeder Zeit in 50-Cent-Schritten erhöht werden.

Dies verstoße gegen §§ 3,4 GlöStV; 8 a RStV

 

29
Gerade erst Ende letzten Jahres hatte eine von dem Verbraucherministerium in Auftrag gegebene Studie die Beratungsqualität kritisiert: zu viele Storni seien Hinweis auf schlechte Beratung.

Stornierungen seien demnach immer ein Indiz für Falsch- oder Schlechtberatungen.

Man hatte gesetzliche Änderungen gefordert. Ein paare wenige wurden umgesetzt. Hat es was gebracht?

Das Versicherungs-Journal hatte am 26.08.2009 aktuelle Stornoquoten von Lebensversicherungen veröffentlicht. Wie es schon zu befürchten war, waren die Stornoquoten ähnlich schlecht wie zuvor.

Die Frühstornoquote sank im Vergleich zum Vorjahr nur von 13,39 auf 11,68 %.

Interessant ist ein Blick auf diesen Beitrag des Versicherungs-Journals, der Schaubilder über die Bestandsstornos veröffentlicht. Da lag die Hannoversche mit einer Quote von nur 1,58 % auf Rang 1, die AachenMünchener war von 81 Versicherungen die 8- schlechteste, lag also auf Rang 74.

Bei der Frühstornoquote sah es nicht viel besser aus. Schlechteste Versicherung war hier die Hamburg Mannheimer mit einer Stornoquote von 16,24 %, gefolgt von der Zürich Deutschen Herold mit 12,66 % und der AachenMünchener mit 12,21 %.

Die Hamburg Mannheimer hat ihren eigenen umstrittenen Strukturvertrieb, die AachenMünchener wird von der Deutschen Vermögensberatung DVAG verkauft und die Zürich Deutsche Herold von der Bonn-Finanz, dem AWD, und anderen Vertriebsgruppen.

Die fragwürdigen Pyramiden-Strukturen einiger Vertriebe erweisen sich offensichtlich als Hemmschuh bei den Bemühungen, die Beratungsqualität zu verbessern.

 

Aug 27
Im Mai 2009 entschied das Landgericht Frankfurt am Main, dass die deutsche Vermögensberatung DVAG nicht verpflichtet sei, einem ehemaligen Vermögensberater einen Ausgleichsanspruch gemäß § 89 b HGB zu zahlen.

Voraussetzung des § 89 b HGB ist, dass

1.
das Unternehmen erhebliche Vorteile aus der Geschäftsverbindung mit neuen Kunden hat und

2.
der Handelsvertreter durch die Vertragsbeendigung Provisionsansprüche verliert (sog. Provisionsverzichtsklausel beim Versicherungsvertreter) und

3.
die Zahlung eines Ausgleiches der Billigkeit entspricht.

Das Landgericht Frankfurt am Main hat immer wieder entschieden, dass ein Vermögensberater gemäß Vertrag nicht auf seine Provisionen verzichtet. Schließlich erhalte der Vermögensberater sämtliche Provisionen, die ihm vertraglich zugesichert wurden.

Betreuungsprovisionen erhält er deshalb nicht mehr, weil er die Kunden nicht mehr betreut.

Vermögensberater gingen mithin beim Landgericht Frankfurt stets leer aus, weil der Vermögensberater angeblich keine Provisionsverluste habe.

Der europäische Gerichtshof hat in einem Urteil vom 26.03.2009 unter dem Aktenzeichen C -348/07 Bedenken gegen die gesetzlichen Regelungen erhoben. Diese wurde in der Handelsvertreterrichtlinie 86/653/ EWG vom 18.12.1986 bereits angepasst.

Der europäische Gerichtshof meint nämlich, dass der Provisionsverlust allenfalls ein Beispiel sein kann, jedoch nicht eine eigenständige Voraussetzung. In der neuen Handelsvertreterrichtlinie wurde die Voraussetzung des Provisionsverlustes gestrichen!

Welche Auswirkungen dies auf laufende und zukünftige Verfahren hat, bleibt anzuwarten.

Dennoch wird die Gesetzesänderung Vertreter begünstigen, welche hauptsächlich einmalige Abschlussprovisionen und geringe Folgeprovisionen erhalten haben. Ob dies das Landgericht Frankfurt am Main in dem oben genannten Fall zu einer Änderung der ständigen Rechtsprechung bewegen kann, bleibt abzuwarten.

Vermögensberater können wieder Hoffnung schöpfen

 

Aug 26

Party im Kanzleramt

Unsere hochgeschätze Bundeskanzlerin hat für unseren besten Bankmanager der Welt Joe Ackermann eine nette kleine Geburtstagsparty im Bundeskanzleramt veranstaltet. Böse Zungen behaupten, dass es sich hierbei um eine rein private Party gehandelt hat, die auf Kosten der Steuerzahler stattgefunden haben soll. Damit wir alle in den Genuss einer Feier in solch gehobenen Rahmen kommen, gibt es auf dem nachfolgenden Link ein Antragsformular.

Bitte füllen Sie dieses Formular heute noch aus. Wer weiß, ob das Angie nach dem 27.09. noch Partys veranstaltet.

HIER KLICKEN!

In nächster Zeit, versuche ich den Link zu den Antragsformularen für die Milliardenhilfe für Privathaushalte und den Urlaubs-Dienstwagen hier zu veröffentlichen.

 

Aug 24
Am 16.07.2009 entschied der Bundesgerichtshof, dass ein Makler dafür haften muss, wenn er über Fristen (hier Fristen zur ärztlichen Feststellung einer Invalidität) den Kunden nicht informiert.

Der Makler hatte bereits vor dem Oberlandesgericht verloren. Die Entscheidung wurde lediglich bestätigt.

Am 04.08.2002 erlitt der Kläger einen Motorradunfall in der Schweiz. Der Makler unterstützte den Kläger bei der Geltendmachung der Ansprüche gegen die verschiedenen Versicherer. Innerhalb von 15 Monaten nach dem Unfall gab keiner der behandelnden Ärzte eine schriftliche Erklärung über die unfallbedingte Invalidität des Klägers ab.

Deshalb hatte sich der Unfallversicherer auf die Ausschlussfrist gemäß § 7 Abs. 1 der Versicherungsbedingungen berufen und zahlte nicht.

Der Makler habe dem Kläger gegenüber eine Nebenpflicht verletzt und hafte deshalb gemäß § 280 Abs. 1 BGB. Die Klausel sei für einen Versicherungsnehmer nicht einfach zu verstehen und nicht erkennbar. Der Makler mit allen Erfahrungen hätte über die Klausel informieren müssen.

Zwar hätte der Kläger die Lektüre der Versicherungsbedingungen lesen müssen. Diese Verpflichtung bestand jedoch nur gegenüber dem Versicherer, nicht jedoch gegenüber dem Makler, so dass sich der Makler darauf nicht berufen kann.

 

Aug 20
Am 18.8.09 wurde vor dem Landgericht Hannover über den Tatbestandsberichtigungsantrag der DVAG verhandelt.

Wir berichteten.

Die DVAG meinte, das Gericht habe in dem Urteil den Sachverhalt, wer die Nr. 1 sei, falsch erfasst.

Dies sah das Gericht nicht so und wies den Antrag ab. Nunmehr geht der Rechtsstreit darüber, ob sich die DVAG als weltweit Nr.1 und ob sich der AWD unabhängig nenen darf, in die 3. Runde vor das Oberlandesgericht.

Erfahrungsgemäß kann das jetzt noch lange dauern. Bis das OLG eine Entscheidung fällt, düften beide eh ihre Werbesprüche in den Keller verbannt haben.

 

Aug 16
Am 24.06.2009 entschied der BGH darüber, welchen Schaden ein Handelsvertreter zu leisten habe, der bei einer unerlaubten Konkurrenztätigkeit erwischt wird. Es ging um den so genannten „entgangenen Gewinn“. In diesem Fall hat ein Versicherungsvertreter Kundenlisten benutzt, um fremde Versicherungen zu vermitteln. Darin ist ein Verstoß gegen das Wettbewerbsverbot zu sehen. Dies löst einen Anspruch auf Schadenersatz aus.

In diesem Fall hatte das Unternehmen eine Vertragsstrafe vertraglich vorgesehen. Mit dieser Vertragsstrafe ist das Unternehmen jedoch in allen Instanzen gescheitert, auch vor dem BGH. Schließlich verstoße dies gegen § 340 Abs. 2 BGB und ist wegen unangemessener Benachteiligung des Vertragspartners auch im Verhältnis unter Kaufleuten unwirksam.

Dann nahm die Versicherung eine eigene Schadenrechnung vor. Man hatte den entgangenen Gewinn mit etwa 34.000,00 € errechnet.

Nun sagt der BGH, dass das Gericht gemäß § 287 ZPO die Höhe des Schadens schätzen darf. Selbst wenn der Vortrag der Versicherung Lücken oder Unklarheiten enthält, darf eine Klage deshalb nicht abgewiesen werden. Es genügt, wenn der Schadenvortrag grob nachvollziehbar ist.

Mithin hat der BGH die Entscheidung des Oberlandesgerichts aufgehoben und an dieses zurückverwiesen.

 

Aug 10
Mal eben so nebenbei will sich Dr. Pohl, Gründer der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG -, in Marburg ein Denkmal setzen. Für ein neues Informations- und Congresscentrum lässt er mal gerne 40 Mio Euro springen. Baubeginn diesen Sommer.

Ein teures Denkmal. Um dies zu finanzieren, hat die DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - schnell mal interne Leistungen gekürzt. Im aktuellen mitarbeiterinternen Schnellbrief heißt es:

“Möglicherweise erschwert die Vielfalt an Reisen, Seminaren, Workshops und
Meetings die Konzentration auf den Kern unserer Arbeit, nämlich die
Kundenberatung und den Unternehmensaufbau. Wir haben uns deshalb
entschlossen, Ihnen im zweiten Halbjahr zusätzlichen Freiraum zu
verschaffen und die geplanten Aktivitäten im Seminar- und
Veranstaltungsbereich auf ein Minimum reduziert…. Andere Maßnahmen werden wir zunächst bis zum Jahresende aussetzen. ”
 

Seminare, also Weiter- und Fortbildung, erschweren die Kundenberatung.

Es gibt Sätze, die klingen wie Hohn.

 

Aug 05
Am 05.05.02009 entschied bekanntlich das Landgericht Hannover, dass sowohl AWD als auch die DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG -ihre Online-Werbung bis spätestens 30.07.2009 zu korrigieren hätten, die restliche Werbung bis zum 30.09.2009.
 
 
 
 
 
Da gegen dieses Urteil der Antrag auf Tatbestandberichtigung eingelegt wurde, wird darüber am 18.08.2009 um 11.00 Uhr vor dem Landgericht Hannover neu verhandelt.
 
Das Urteil geht gegen die Firma AWD Holding AG, die dann auch in der entsprechenden Zeit Korrekturen ihrer online-Werbung vornahm.
 
 
Die Beklagte zu 2) ist die Firma Allgemeiner Wirtschaftsdienst Gesellschaft für Wirtschaftsberatung und Finanzbetreuung mbH, ebenfalls in Hannover, die genauso ihre Korrekturen vornehmen mussten.
 
 
Die AWD GmbH hat etwa 3.000 Mitarbeiter bei einem Umsatz von etwa 750 Mio. € jährlich.
 
Andere wurden von der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - nicht verklagt.
 
 
Die AWD betreibt weitere Gesellschaften, z.B. die Firma Horbach Wirtschaftsberatung mbH. Diese wirbt, wie auf ihrer Internet-Seite zu sehen ist, noch immer mit dem Slogan der Unabhängigkeit.
 
 
Ein weiteres Unternehmen, welches zu dem AWD zugehörig ist, ist die Firma Tecis Finanzdienstleistungen AG. Auch diese wurde nicht mitverklagt und wirbt noch immer online mit dem Slogan des unabhängigen Finanzdienstleisters.
 
 
Das Urteil wirkt ausschließlich gegen die Parteien, mithin nicht gegen die Firma Horbach und gegen die Firma Tecis.
 
 
Warum die DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - in diesem Rahmen nicht auch gegen die eben genannten Firmen vorgegangen ist, entzieht sich der Kenntnis, kann jedoch im Hinblick auf die Strategie der Deutschen Vermögensberatung ausschließlich als Versäumnis angesehen werden.
 
 
Versäumt hatte die DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - schließlich auch, die Online-Werbung über YouTube bis zum 30.07.2009 richtig zu stellen. Ob der AWD dies zum Anlass genommen hat, gegen die DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - in Höhe des ausgeurteilten Strafgeldes zu vollstrecken, ist nicht bekannt.
 
 
 

 

Aug 04
Kaum haben wir gestern Abend auf das große Versäumnis der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - hingewiesen, auch das Youtube auf die verbotene Werbung zu untersuchen.

Schon hat sie heute reagiert.

Das nennen wir lernfähig. Der bedenkliche Film und auch die anderen bedenklichen Filme hat die DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - aus dem youtube genommen.

Man kann den Film nicht mehr öffnen. Die DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - als Finanzvertrieb Nr. 1 weltweit gehört - zunächst - der Vergangenheit an.

Der AWD hat Berufung angekündigt, von der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - haben wir noch nichts gehört. Wie wir sie kennen, wird sie ebenfalls Rechtsmittel einlegen.

 

Aug 03
 

Einen Monat Zeit - mehr nicht -, so hieß das Urteil des Landgerichts Hannover für den AWD und die DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG -, um ihre online-Werbung umzustellen.

Jetzt dürfte die Aufbrauchfrist abgelaufen sein. Die großen Strukturvertriebe mussten auf das Urteil des LG Hanover reagieren und tatsächlich:

Beim AWD heißt es jetzt statt unabhängiger Finanzoptimierer persönlicher Finanzoptimierer.

Bei der DVAG heißt es jetzt :Die Deutsche Vermögensberatung ist einer der führenden eigenständigen Finanzvertriebe und nicht mehr - wie früher - weltweit die Nr.1 der eigenständigen Finanzvertriebe.

Es erstaunt, dass jedoch im youtube noch immer die alte Version zu finden, z.B. die, die noch vor drei Monaten eingestellt wurde. Dort prahlt die DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG -auch noch mit dem weltgrößten Finanzvertrieb.
 

Wenn das man keinen Ärger gibt.

 

Jul 27
Ein arbeitsunfähig erkrankter Vermögensberater wandte sich im April 2009 an die Deutsche Vermögensberatung, mit der Bitte, das Vertragsverhältnis aufzuheben. An sich ja kein verwerfliches Anliegen.

Trotz der Erkrankung reagierte die DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG -nicht. Kein Antwortschreiben, kein Anruf, keine Mail.

Vielleicht ist das Schreiben ja abhanden gekommen, sagte sich der Mitarbeiter. Noch guten Mutes erinnerte der Mitarbeiter sodann sein Schreiben. Wieder keine Reaktion.

Anschließend erfolgte Mitte Juni eine weitere Erinnerung.

Dann erfolgte ein Anruf bei der Zentrale der DVAG. Dort versprach man einen kurzfristigen Rückruf innerhalb eines Tages.

Dieser erfolgte nicht.

Im Juli gelang es dann, mit dem verantwortlichen Mitarbeiter der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG -ein Gespräch zu führen. Dieser wich jedoch immer aus. Er verwies auf seine Anwälte, die angeblich so langsam arbeiten würden und wich einer Antwort aus - wie der besagte Aal in der Schlinge.

Statt sich um erkrankte Mitarbeiter zu kümmern, sitzt man bei der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG -Probleme offensichtlich gerne aus und entzieht sich einer verantwortlichen Entscheidung.

Ein trauriges Kapitel…

 

Jul 22
Am 14.07.2009 entschied der BGH, dass Bankberater ausdrücklich auf die Risiken einer vermeintlich sicheren Geldanlage hinweisen müssen.

Der Verweis auf das Kleingedruckte in dem so genannten Allgemeinen Geschäftsbedingungen genüge nicht, wenn Kunden eine sichere Geldanlage wünschen.

Zwei Frauen hatten über ihre Bank bei der BFI-Bank aus Dresden Sparbriefe und Festgelder angelegt. Die BFI ging im Jahre 2003 pleite. Die BFI war dem Einlagensicherungs-Fond des Deutschen Bankenverbandes nicht angeschlossen. Die gesetzliche Einlagensicherung erstattete nur einen geringen Teil des Schadens.

In den Vorinstanzen waren die Klägerinnen gescheitert. Der BGH sagte, dass eine so genannter Beratervertrag zustande gekommen sei und die Banken haben möglicherweise ihre Pflicht daraus verletzt.

Das Verfahren wurde an das OLG Dresden zurückgegeben.

Die Entscheidung des BGH stärkt die Rechtsposition von Kleinanlegern. Der BGH hatte im Hinblick auf den Verkauf von Wertpapieren bereits die Rechte der Kunden erheblich gestärkt ( er entschied, dass über Ausgabeaufschläge und so genannte Kick-Back-Provisionen aufgeklärt werden muss).

 

 

Jul 02

 

Zwei Dinge sind nicht zu fassen:

  1. Dass die Rechtsprechung bis jetzt gebraucht hat, um dem abhängigen Finanzvertrieb AWD die Werbung mit der vorgeblichen “Unabhängigkeit” zu verbieten.
  2. Dass dies ausgerechnet das Verdienst der Deutschen Vermögensberatungs AG (DVAG) ist - dem anderen großen Schmuddelkind der Branche.

Am 01.07.2009 urteilte das Landgericht Hannover dem Handelsblatt zufolge, dass sich der vom Versicherungskonzern Swiss Life dominierte Strukturvertrieb nicht mehr mit dem Feigenblatt einer angeblichen Unabhängigkeit schmücken darf.

“Der Richter erklärte, es komme nicht darauf an, ob der Einfluss tatsächlich ausgeübt werde. Entscheidend für den Verbraucher sei, dass es die Möglichkeit zum Durchregieren gebe. Zudem sei der AWD auch auf der Beratungsebene nicht unabhängig, weil das Unternehmen hierarchisch geprägt sei. Das ist typisch für einen Strukturvertrieb, in dem die Vertriebsziele von oben vorgegeben und die einzelnen Hierarchieebenen alle mitverdienen. Der Richter begründete seine Einschätzung mit einem einheitlichen Computerprogramm für die 6000 Finanzberater. Alle hingen am Tropf der Entscheidungen durch die Geschäftsführung. Auch hier sieht er eine Möglichkeit, Einfluss auf die Berater zu nehmen - weshalb aus Kundensicht von keiner unabhängigen Beratung auszugehen sei.”

Aber auch für die DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG -  wird es peinlich: Die Frankfurter Strukkibude bezeichnete sich nämlich als weltweit “die Nr. 1″ - obwohl sie nicht dargelegt hatte, dass dem tatsächlich so ist, denn auch in den USA möchten Kunden von Strukturvertrieben übervorteilt werden, und die sind womöglich größer. Aber wenn man dem AWD eins auswischen kann, nimmt man sowas gerne inkauf.

Lesenswert ist auch ein Kommentar des Handelsblatts. Bela Anda wird wohl demnächst die alten Schilder abschrauben - oder die Buchstaben “un” von “unabhängig” überkleben müssen.

Damit nicht genug kommt nunmehr für AWD Österreich die Klage des VKI.

 

Jul 01
Ich habe gerade mal den Geschäftsbericht 2008 der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - gelesen. Dort wurde fälschlich behauptet, man habe alle ehemaligen AachenMünchner erfolgreich in das neue Unternehmen DVAG Allfinanz integriert. Alle wären so zufrieden.

Ist es erfolgreiche Integration, wenn man mit der Kündigung langjähriger Verträge droht, wenn der neue Vertrag mit der DVAG Allfinanz nicht unterschieben wird? Ist es erfolgreich, wenn die DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - sich nicht anders zu wehren weiß, als Unbeugsamen zu kündigen?

Die “alten” Vertriebler der AM besaßen noch Rechte. Sie hatten sogar eine Rechtsschutzversicherung und eine Interessensvereinigung, um sich im Streit mit der AM wehren zu können. Auch dies wurde -selbstverständlich- von der DVAG-Allfinanz nicht mehr angeboten.

Die kollegiale Vereinigung hauptberuflicher Vertreter der AachenMünchener Versicherungen e.V. gibt es aber noch. Es heißt dort in der Homepage, die kollegiale Vereinigung sei keine Gewerkschaftsbewegung, aber eine wirkungsvolle und geachtete Interessensvertretung. Diese wurde 1972 gegründet und soll die wirkungsvollste Interessensvertretung aller Versicherungsgesellschaften bundesweit sein. So heißt es verheißungsvoll in der Homepage.

Die kollegiale Vereinigung war nicht in der Lage, die Übernahme der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - zu verhindern. Rechtzeitig hatte man seitens der DVAG die Vertreter der “kollegialen” nach Portugal in das Luxushotel zitiert und die Machtverhältnisse geklärt.

Die eigenen Lobeshymnen in dem Geschäftsbericht der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - über die angeblich so erfolgreiche Eingliederung der “alten” Vertriebler der AM gewinnt dabei einen bitteren Beigeschmack.

 

Jun 30
Den “Galliern” wurde gekündigt.

Die AachenMünchnener versucht sich, von ihren letzten Vertrieblern zu trennen.

Die Kündigungen schrieb… wer wohl… die DVAG Allfinanz.

Früher kündigte sie noch im Namen der AachenMünchner, jetzt kündigt sie unverhohlen angeblich eigene verträge, die die “alten” Vertriebler mit der Allfinanz haben sollen.

Wir fragen uns: Wie geht denn das?

Die Handelsvertreter haben schließlich mit der Allfinanz nie einen Vertrag unterschrieben.

Wir wissen es auch - noch - nicht.

 

Jun 29
Nicht nur bei der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - möchte man moderne Arbeitsweisen einführen und bloggert fröhlich mit, nein auch der AWD will sich nichts nachsagen lassen und hat nun auch einen eigenen Blog eingerichtet.

Die DVAG tut es seit dem 4.6.09, der AWD seit dem 24.6.09. Wer hat da wohl von wem abgeguckt?

 

 

 

Habe grad mal in dem neuen DVAG-Blog gestöbert. Diesmal lästerte man nicht über den AWD, sondern lobte sich und seine Produkte. Auch einfallsreich.

Angeblich soll es ein Produkt der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - geben, eine Berufsunfähigkeitsversicherung der AachenMünchner, die in einem Test ordentlich abschnitt. Weil der Verfasser dort so ein tolles Produkt im eigenen Hause fand, wollte er das dann auch gleich verallgemeinern mit den ungeschickten Worten: “Die von uns vermittelten Produkt sind top!”

Entweder muss es “das vermittelte Produkt” heißen oder “die vermittelten Produkte”. Aber bleiben wir lieber bei nur einem Produkt, welches angeblich top sein soll.

Wenn man das Wort Berufsunfähigkeitsversicherung anklickt, stößt man auf eine Seite über Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen. Dass das etwas ganz anderes ist, wissen sogar wir Anwälte. Dass man das aber bei der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - nicht weiß, nehmen wir zur Kenntnis. So preisen wir keine Beratungsleistungen an.

Man hatte dann noch einen tollen link geschaltet. In der Erwartung, ich könne mit dem link “Stiftung Warenstest” auf den tollen Test stoßen, stieß ich auf eine Seite über Sonnencremes. Dort hieß es: “Sonnenschutzmittel: Der Adel geht baden”.

Ist der Name Programm?

Ich habe das gute Produkt der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - mit den links der DVAG nicht gefunden….

Leider verschweigt die Lobhudelei auch, dass von den getesteten Berufsunfähigkeitsversicherungen 26 mit sehr gut abschnitten und die der AM nicht zu den preiswertestens zählen durfte (wie auch, wollen ja nicht wenige kräftig mitverdienen).Lustig ist dann auch, dass man die vom Verfasser gesetzten “Tags” sehen kann.

Dort wurden Stichwörter wie aachenmünchener, bestnote, sehr gut und seriös eingegeben (was auch sonst?). Der Inhalt des Berichtes in dem DVAG-Blog ist in Anbetracht seiner vielen Fehler damit sicher nicht gemeint….

 

Jun 27
heißt der Titel einer Talkshow vom 10.6.09 im Rahmen von “hart aber fair”, moderiert von Frank Plasberg.

Wer die Sendung nicht kürzlich im Fersehen sehen konnte und wer am Wochenende noch ein bisschen Zeit für kritische Fragen hat, dem ist sie zu empfehlen. Mit dabei auch Frau Ilse Aigner, unsere Verbraucherschutzministerin.

Frank Plasberg leitet so wunderschön über auf das allgemeine Problem der Falsch- und Schlechtberatungen in unserem Finanzdienstleistungsbereich…

…und schon sind wir wieder bei unseren Strukturvertrieben.

In den nächsten Tagen werden wir uns aber verstärkt um die Kündigungen kümmern müssen, die den letzten AachenMünchenern ins Haus flattern. Wir berichteten bereits gestern darüber und werden dies in den nächsten Tagen auch tun.

Ein Vorstandsmitglied der deutschen Vermögensberatung Allfinanz meinte in einer Vorbesprechnung, die angekündigte Vorgehensweise mit dem - wie er wohl fand lustigen - Satz umschreiben zu müssen: “Wer nicht mit der Zeit geht, wird mit der Zeit gehen”.

Das nennen wir Humor…

 

Jun 26
Bekanntlich verkaufen Vermögensberater Produkte fast ausschließlich der AachenMünchener. Die AachenMünchener hatte früher selbst einen eigenen Stamm von Vertriebsmitarbeitern beschäftigt, ordentlich abgesichert und nicht in einem fragwürdigen Pyramidensystem eingegliedert.

Bekanntlich musste sich die AachenMünchener gegenüber der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - verpflichten, ihre Außenvertriebsorganisation aufzulösen. Folglich wurde auf alle Vertriebsmitarbeiter der AachenMünchener erheblicher Druck ausgeübt, die dann nach und nach in eine neu geschaffene Deutsche Vermögensberatung AG Allfinanz umgesiedelt wurden.

Ganz AM-Vertrieb ist von den Vermögensberatern besetzt. Ganz AM? Nein! Ein von unbeugsamen AM-Vertrieblern bevölkertes Dorf hört nicht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten (es tun sich Parallelen zu Asterix und Obelix auf, die sich erfolgreich gegen die Römer zur Wehr setzten).

Bis heute gibt es noch 22 Agenturen, die sich wacker gegen die Neueingliederung zur Wehr setzten (bis vor wenigen Wochen gab es noch 38).

Laut internen Kreisen soll auch diesen Agenturen das Vertragsverhältnis mit der AachenMünchener gekündigt werden.

Noch vor Jahren ließ der Vorstand der AachenMünchener glücklich verkünden: Wegen der vertraglichen Verpflichtung mit der DVAG wird keine Kündigung ausgesprochen.

Getreu dem Motto von Obelix seinerzeit:  “Was geht mich mein Geschwätz von gestern an”, werden jetzt die restlichen Kündigungen zum 30.6.09 erwartet.

Wer wird die Kündigungen aussprechen? Auch hier gibt es bereits nähere Informationen: Nicht die AachenMünchener wird die Kündigungen erklären, sondern die DVAG Allfinanz.

Gibt es einen stärkeren Ausdruck der Unterwerfung, wenn man einem anderen Unternehmen erlaubt, die Verträge mit seinen langjährigen und treuen Agenturen zu kündigen? Wir glauben nicht.

 

 

 

Jun 25
Auch wenn es mitllerweile langweilen könnte:

Und wieder einmal die Frage der Zuständigkeit der Gerichte, wenn ein Vermögensberater von der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - verklagt wird:

Am 08.06.2009 entschied das Oberlandesgericht Dresden, dass für Rechtstreitigkeiten zwischen der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - und den Vermögensberatern das Arbeitsgericht zuständig sei.

Dabei sagt das Oberlandesgericht Dresden, dass eine Vermögensberaterin eine so genannte Ein-Firmen-Vertreterin kraft Vertrages ist. Schließlich gehe das Verbot aus dem Vertrag über das gesetzliche Verbot  hinaus.

Im Übrigen konnte die DVAG auch nicht das neue Urteil des BGH retten, welches sich hinsichtlich der bezogenen Vergütung auseinandergesetzt hatte. Auch in diesem Fall kam das OLG Dresden zu dem Schluss, dass die DVAG hätte substantiiert darlegen müssen, wenn sie behauptet, der Vermögensberater habe mehr als 1.000,00 € monatlich bezogen. Nur Rechtsausführungen zu machen, würde dieser Pflicht nicht genügen.


 

 

 

Nov 25

Immer wieder wird uns von berufsunfähigen Vermögensberatern berichtet. Viele sind nach einigen Jahren bei der deutschen Vermögensberatung einfach “aus”, ausgebrannt und können nicht mehr weitermachen.

Leider geraten solche Vermögensberater oftmals nicht nur in die Krise, die schon allein die Erkrankung darstellt, sondern werden von der DVAG mit unrühmlichen Prozessen geradezu verfolgt. Die DVAG verlangt oftmals das Tätigwerden - trotz Erkrankung - und reicht dann noch mitunter Schadenersatzklagen gegen ihre Vermögensberater ein.

Ein Landgericht hatte sich kürzlich mit folgendem grundsätzlichem Fall zu beschäftigen: Ein Vermögensberater fühlte sich völlig ausgepowert, litt am so genannten “burn-out-Syndrom” und erlebte einen dramatischen Umsatzrückgang. Darauf hin bot er einen Aufhebungsvertrag an. Dies wurde abgelehnt. Dann kündigte er mit einer Frist von sechs Wochen das Vertragsverhältnis und legte dabei das ärztliche Attest vor.

Die DVAG pochte auf eine einjährige Kündigungsfrist und verlangte die Weiterarbeit für die DVAG. Danach kam die Klage auf Unterlassen, woanders zu arbeiten, Schadensersatz und letztendlich Feststellung, dass die Kündigung unwirksam ist.

Das Gericht wie darauf hin, dass die Kündigung des Vermögensberaters wirksam ist, wenn gemäß der Rechtsprechung des BGH

- eine schwerwiegende krankhafte Störung vorliegt

- die von nicht absehbarer Dauer ist

-  der Ausfall nicht auf andere Weise ausgeglichen werden kann und

- eine nicht behebbare nachhaltige Veränderung der Absatztätigkeit (sprich Umsatzrückgang) vorliegt.

Dann holte das Gericht ein Gutachten ein, das die Krankheit des Vermögensberaters voll bestätigt hat. Demnach war die Kündigung des Vermögensberaters wirksam. Die DVAG verlor ihre Klage - auch in der zweiten Instanz - und hatte alle Kosten zu tragen.

Der Vermögensberater war danach frei. Das Urteil kann als bahnbrechend bezeichnet werden und sollte vielen Vermögensberatern, die ebenso vor einem Trümmerhaufen stehen, Mut machen.

 

 

Handelsvertreter in Finanzvertrieben: Scheinselbständige?

Das Versicherungsjournal thematisiert heute in dem Artikel Gespenst Scheinselbständigkeit die umstrittene Frage, ob es sich bei in Finanzvertrieben organisierten Handelsvertretern nicht in Wirklichkeit um abhängigen Beschäftigte handelt - was für die Finanzvertriebe als Arbeitgeber natürlich Lohnnebenkosten auslösen würde.
Die Frage muss für jeden Finanzvertrieb gesondert betrachtet werden. So lässt die DVAG etwa ihren Leuten eine lange Leine, während die MLP AG zum Beispiel eine von Gerichten als “straff” bezeichnete Organisationsform aufweist. Das Versicherungsjournal verlinkte das nicht ganz ununmstrittene www.mlpwatchblog.com, das letzte Woche drei Einschätzungen von Versicherungsgesellschaften ins Netz stellte:

Das Versicherungsjournal scheint zur Annahme echter Selbständigkeit zu tendieren.
Bereits gestern hatte das Blog nachgelegt und veröffentliche ein Urteil des Arbeitsgerichts Mannheim, das Außenstehenden interessante Einblicke in die seltsame Arbeitswelt der Finanzvertriebe gewährt.
Möge der geneigte Leser doch selbst entscheiden, ob er die Tätigkeit eines Strukkis für die eines selbständigen Unternehmers halten will oder nicht!
 

 

Am 10.6.08 verurteilte das Landgericht Köln eine Gesellschaft wegen Schlechtberatung. Es wurde eine atypisch stille Beteiligung vermittelt und - so das Gericht - nicht ordnungsgemäß aufgeklärt.
Die Deutsche Vermögensberatung betraf es diesmal nicht - entgegen der Vermutung, weil ich schon so oft über die DVAG geschrieben habe, dass es auch diesmal wieder so ist. Die DVAG vermittelt aber nach meiner Kenntnis keine stillen Beteiligungen mehr.
Die Gesellschaft muss sich das fehlerhafte Verhalten des Anlagevermittlers zurechnen lassen, weil er nicht umfassend aufgeklärt hat.
Er hätte nämlich die Pflicht, ein zutreffendes Bild der Anlage zu vermitteln, insbesondere über Nachteile und Risiken zu informieren.
Hier wurde dem Vermittler vorgeworfen, er habe nicht darüber informiert, dass die Beteiligungen nicht weiterverkauft werden können. Dies hätte er sagen müssen.
Die verklagte Gesellschaft wandte ein, der Kunde wollte doch eine Altersabsicherung und da kommt es doch nicht darauf an, ob man sie verkaufen kann.
Das Landgericht sagte aber, die Zugriffsmöglichkeit (also die Verkaufsmöglichkeit) ist ein wesentliches Element der Investitionsentscheidung des Kunden. Und das Gericht wies auf die vielen Entscheidungen des Bundesgerichtshofes hin, dass darüber ungefragt aufzuklären ist. Bei stillen Beteiligungen hat der Vermittler ungefragt zu sagen, dass man dieses nicht weiterverkaufen kann.
Die Gesellschaft haftete exakt in Höhe des eingezahlten Betrages von 21.000€.
Zu guter Letzt : Die Gesellschaft konnte nicht beweisen, dass der Vermittler zutreffend aufgeklärt hat. Dieser sagte als Zeuge aus und sagte dann, dass er bei jeder Beratung den Kunden einen Prospekt übergibt, in dem die Risiken der Anlage erklärt wird. Dieses “allgemeine Erinnern” war dem Gericht aber nicht genug. Wenn der Zeuge sich an diesen einen Fall nicht mehr genau erinnern kann, so entlastet dies die Gesellschaft nicht.
Fazit: Die neuen Vermittlerrichtlinien schreiben eine genaue Dokumentation vor. Jetzt wissen wir auch, warum.

 

 

 

 

 

Wirksamkeit umstrittener Klauseln

Wir werden immer wieder gefragt, ob denn tatsächlich der Handelsvertretervertrag so Gültigkeit habe. Diese Frage zu beantworten, ist nicht einfach.
Sicher sind einige Klauseln sehr umstritten, z.B. die Klauseln in dem Vermögenberatervertrag über das Wettbewerbsverbot, die Kündigungsfristen, den Wegfall der Vorprovisionierung bei Ausspruch der Kündigung u.s.w.. Wir haben auch immer wieder viele sagen gehört, dass solche Vertragsklauseln doch nicht rechtens sein dürften und man gehört habe, dass sie unwirksam seien. Auch dürften die oftmals langen Kündigungsfristen nicht gelten und man dürfe daher früher kündigen.
Solche Aussagen kamen mitunter sogar von Volljuristen, in Gesprächen zwischen “Tür und Angel” und spontan “aus dem Bauch heraus”. Die Wirklichkeit sieht leider etwas anders - zumindest jedoch komplizierter - aus.
Einfach ist es nicht, das Gericht davon zu überzeugen, dass einige Klauseln unwirksam ist. Denn wird dies tatsächlich Streifrage vor Gericht, muss mann sich intensiv mit den einschlägigen Paragraphen auseinandersetzen und das Gericht von der Unwirksamkeit von Klauseln überzeugen, die doch von beiden Parteien unterschrieben wurden. Die Juristen sprechen von der Vertragsfreiheit. Grundsätzlich könne doch jeder Verträge abschließen, wie er wolle, auch wenn sie noch so nachteilig sind.
Unwirksam sind Verträge, wenn sie angefochten wurden. Dafür bedarf es jedoch eines Anfechtungsgrundes, wie einer Täuschung oder Drohung z.B..
Wenn ein Vermögensberater bei Vertragsschluss getäuscht wurde, kann er den Vertrag anfechten. Obgleich uns dies häufig mitgeteilt wurde, haben wir von der Anfechtung nur selten Gebrauch gemacht. Denn die Anfechtung muss dann binnen einer Jahresfrist erklärt werden, die zumeist abgelaufen ist. Außerdem müssen die Gründe bewiesen werden, was ein erhebliches Prozessrisiko bedeuten kann.
Verträge können auch gegen die “guten Sitten” verstoßen. Dies ist ein Tatbestand, der schnell mal zitiert wird, aber in der Praxis schwer umzusetzen ist. Einen Klageerfolg allein darauf zu stützen, ist gefährlich. Jedes Gericht interpretiert die guten Sitten anders. Bei den hohen Streitwerten, die solche Auseinandersetzungen haben, ist auch ein solcher Prozess riskant.
Die Klauseln könnten aber gegen die Vorschriften über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen. Dies könnte noch - aus unserer Sicht - den größten Erfolg versprechen. Während eine ganz alte Entscheidung des Oberlandesgericht Frankfurt jedoch auch hier Grenzen gesetzt hat, indem es sagte, dass jede Klausel für sich alleine geprüft werden müsse und für sich alleine keinen Verstoß darstelle, wurde dies zum Glück von Arbeitsgerichten teilweise anders gesehen.  Das Arbeitsgericht Herne und das Landesarbeitsgericht Hamm entschieden sogar, dass die Vertragsstrafenregelung in den alten Verträgen unwirksam sein.
Wir regierte die Deutsche Vermögensberatung? Sie schrieb alle Verträge im Jahre 2007 um. Ein Riesenaufwand zwar, aber ein Aufwand, der sich offensichtlich lohnt. Begründet wurde diese Aktion jedoch mit Verbesserungen zugunsten des Vermögensberaters. Nun denn.
Es zeigt sich - so ganz nebenbei-, dass es auch hier wieder eine Frage der Erfolgsaussichten ist, welches Gericht zuständig ist und diese Frage zu beurteilen hat. Und da haben die Arbeitsgerichte bekanntermaßen die sozialere Einstellung.

 

Hallo Jens Klingebiel,

Sie haben ein neues Feedback von Herr/Frau M. erhalten.

Folgende Daten wurden übermittelt 

Kommentar : Zu Anfang dieses Jahres, suchte ich eine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finazen. Da bin ich auf ein Angebot der Deutschen Vermögensberatung, auf den Internetauftritt der Agentur für Arbeit gestoßen.

Nachdem ich ein sehr kurzes Gespräch mit dem Herrn H*********, geführt habe. Sage er mir das er mich unbedingt an einen Donnerstag einladenwürde zu einer Infoveranstaltung. Ich sagte zu. Komischerweise trafen wir uns bei Ihm vor der Haustür, was ich schon recht merkwürdig fand, ich dachte wir würden uns vor seinen Büro oder seider Agentur trefffen. Auf der 60km langen Fahrt zu der Infoveranstaltung, habe ich das ganze Gespräch dominiert und von der Seite des "Regionaldirektors", kam so gut wie garnichts rüber.

Als wir nun, an den besagten Ort wo die Infoveranstaltung stattfinden sollte ankamen. War ich extrem erstaunt und dachte ich bin im falschen Film. Ich war in einen Industriegebiet und ich stand nun vor einen alten Lagerhaus, welches schon vom Weiten nicht gerade einladent aussah. Von Außen war auch nicht die kleinste Andeutung darauf, das Innen ein seriöses Unternehmen war.

Als ich und der "Regionaldirektor", nun das Gebäude betraten. Habe ich, wenn ich ehrlich sein soll Angst bekommen, denn es sah wirklich runtergekommen aus. Im ersten Geschoss befand sich nun das besagte "Büro".

Nun ja das "Büro", war fast leer. Ausnahme waren ein paar Ikeastühle und ein paar Tische die so aussahen, als wären sie von Sperrmüll gekommen. Ein seriöses Büro sieht nun mal anders aus!

Ich wurde in einen Raum geführt der als "Schulungsraum" bezeichnet worden ist. :D Der Anblick war der gleiche. Komplette Leere im Raum, weiße Wände, mehrer Tische zusammen gestellt und die guten alten Ikeastühle. In dem Raum befanden sich zwei Männer, mittleren Alters. Die sich köstlich amüsierten und zu Housemusik, die aus einen Laptop kam einbisschen tanzten. An der Tischgruppe saßen Leute, ich würde sie als Harz 4 - Empfänger bezeichnen und ein recht angehähmes Ehepaar mittleren Alters, zu denen ich mich nun gesetzt habe.

Die Infoveranstaltung hat nun endlich begonnen, die beiden tanzenden Anzugträger sind nach nebanan gegangen. Allen wurde entweder Wasser oder Kaffee angeboten. Ich wollte nicht, da ich ein sehr unangehemnes Gefühl hatte. Das Paar, das neben mir saß, wollte auch nichts! Ich glaube die haben das gleiche gedacht wie ich?

Nun ja, der "Regionalödirektor" mit dem ich mitgefahren bin. Führe die Infoveranstaltung, mit Videos, Bildern, Zahlen und angeblichen Fakten, wurde allen eingeredet das die Deutsche Vermögensberatung das Beste ist, was es überhaupt auf der Welt gibt! Ich konnte konnte mich das Lachen schwer verkneifen. Das Ehepaar das neben mir saß hat mich ab un zu angeguckt und dacht ewahrscheinlich das gleiche wie ich... :D

Nach der so sinnvollen Demostration, des Supervereins, kamen nun die beiden Tänzer wieder in den "Schulungsraum". Und begannen die Läute, zu überreden das die doch zu den Verein kommen sollten! Dringend, Sofort, am Besten schon Gestern!

Ich hab mich, davon entfernt und ließ mich auf kein Gespräch ein. Ich kam mir so vor, als wäre ich an einen Ort gelandet, wo Leute für irgend eine Sekte geworben werden sollten!

Nach einer Stunde wo ich rumgesessen habe und fast kaum ein Wort gesagt habe, kam der "Regionaldirektor" und sagte, das wir nun fahren würden. Er packte seine Tasche, wir gingen aus dem Raum. Im Vorbeigehen durch den Flur, bemerkte ich das im Nebenraum, eine Frau hartnäckig versuchte das nette Ehepaar von den Verein zu überzeugen.

Wir gingen aus dem Büro raus, die Treppen herunter und aus der Haustür heraus. Draußen standen zwei Männer und eine Frau. Die Frau, war auch auf der Infoveranstaltung, die beidin Männer machten das gleich wie die anderen Leute im Anzug im Gebäude, sie versuchten der Frau einzutrichtern das sie doch bei denen anfangen sollte!

Auf der Rückfahrt, dominierte ich wieder das Gespräch und es kam mir so vor als würde ich mit einer Wand reden. Auf meine Fragen wurde kaum beantwortet. Als ich nun die Frage stellte: "Werben sie so ihr Fußvolk an, das für sie die Drecksarbeit macht?". Bekam ich ich keine Antwort und der Mann versuchte sich auszureden.

Als wir nun, bei Ihm wieder vor der Haustür standen. Packte ich meine Sache und flüchtete in mein Auto. Zuvor hatte ich mich sehr schnell von Ihm verabschiedet.

Eine Tag später rief mich der gute Mann an und sagte mir das, ich die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen bekommen könne. Verraussetzung waren ein Führungszeugniss (ja gut ist verständlich) und eine SCHUFA - Auskunft. Auf meine Frage hin meinte er das er die Auskunft brauche, um mich bei der IHK anzumelden.

(Sollte ich etwa Schulden, machen? Denn meine Weste ist rein!)


Nach mehreren Recherchen, fand ich bei der IHK raus, das keine SCHUFA -Auskunf nötig ist um eine Ausbildung zu starten!!!

Ich sagte den Herren H. (Regionaldirektior) ab.

Und auf meine Frage, ob es einen Einstellungstest geben würde meinte der Herr H., das eine gute Menschenkenntnis habe und es wäre nichts notwändig!

Bei jeder größeren Gesellschaft, wir jemand nur dann eingestellt, wenn er ein Assessment Center erfolgreich bestanden hart!

Fazit:

Wer eine Ausbildung zum Kaufmann/Frau für Versicherungen und Finanzen machen möchgte sollte ich vorher, im Internet über die jeweilige Gesellschaft informieren! Und Finger weg von der DVAG!!!!!!!!!!!

 

Ich bin Abiturient und möchte in den Bereich der Finanzberatung gehen. In der Stellenbörse des Arbeitsamts fand ich im Januar 2008 die Anzeige für ein BA-Studium mit der deutschen Vermögensberatung. Dabei könne man 3 Abschlüsse in 32 Monaten erwerben: Bachelor of Business Administration an der FHDW Bergisch Gladbach Kaufmann für Versicherung und Finanzen Vermögensberater DBBV

Bereits 1 Tag nach meiner Bewerbung wurde ich eingeladen. Bei den Gesprächen schaute sich niemand meine Zeugnisse an oder sprach mich darauf an.

Da ich bis Studienbeginn (Oktober 08) noch Zeit habe, wurde mir angeboten bereits jetzt einzusteigen und bis August, wenn ich mich anstrenge, bereits ALP zu sein. Da ich nichts besseres vor hatte, nahm ich an und begann im März bei einer HGS zu arbeiten. Vorher war ich auf einem BIZ in Frankfurt und auf einem Best-Age Seminar. Auffallend war bei beiden Seminaren die psychologische Gehirnwäsche (beschäftige mich seit 2 Jahren mit Persönlichkeitsentwicklung, daher erkenne ich schnell aufgesetztes Verhalten). Ich wurde in einer 2 wöchigen Intensiv-Vertriebs-Schulung (die DV nennt das Praktikum) mit Kontaktgesprächen, Einwandbehandlung, lustigen Motivationstexten, Unternehmenspräsentationen usw. vollgemüllt. Mein Eindruck wurde von Tag zu Tag schlechter. Ich sprach meine Betreuerin (ALD) immermal auf die fehlende fachliche Ausbildung an und wurde mit auswendig gelernten Antworten abgespeist. Ich lies mir nie etwas anmerken, da ich selbst rhetorisch sehr stark bin und mich gut verstellen kann. Des Öfteren musste ich innerlich lachen bei meinen 4 Wochen DVag und habe nach Außen zu allem ja und amen gesagt.

Abgesehen davon war natürlich auch in meiner Direktion positives Denken die Devise. Mir wurde ein Alentejo Aufenthalt versprochen im August, falls ich mich anstrenge. Alles bei der DV ist soooooooooooooo toll (Zitat eines RGS: Ich hab den Fehler nach 7 Jahren immernoch nicht gefunden). Man merkte deutlich, dass die Mitarbeiter sich für absolut genial halten und alle anderen Menschen für Abschaum. Über ausgeschiedene VBs wurde gelästert und mir wurde erzählt, dass ich nur wollen muss, dann kann ich in 10 Jahren Direktion sein. Jeden Mittwoch Abend ist Schulung in Frankfurt und ich war 4 Wochen jeden Abend dort. Auffällig ist, dass jede Woche der gleiche Kreis von ca. 20 Vermögensberatern dort war und sonst immer andere Leute. In der Grundschulung "Analyse" wurde ca. 10 Minuten von 120 über die Analyse gesprochen, ans. war es eher ein Motivationstraining. Jeden Freitag ist in meiner ex HGS Orgatag. Dort treffen sich alle VBs der Struktur und üben munter einen Vormittag den kompletten Arbeitskreislauf. Bei meinem ersten Beiwohnen sollte eine ALD die Riesterrente erklären und konnte es nicht. Das machte mich entgültig stutzig, und ich begann zum Glück im Internet zu suchen. Nach einer weiteren Motivations....oh sorry Fachschulung in Frankfurt ;) und einem Direktionsarbeitstreffen mit immer wieder den gleichen Dingen und Vorkommnissen hatte ich nach 4 Wochen genug. Direkt nach meiner VM-Prüfung habe ich, bevor ich was unterschrieben hatte, meinen Austritt anngekündigt.(ich hatte weder gelernt für die VM-Prüfung, noch war ich bes. gut in meinen Augen.) Trotzdem hatte ich alles soooooooooooo super gemacht.

Einen Tag nach meiner Ankündigung aufzuhören rief mein D-Leiter an und versuchte mich 30 Minuten zu überreden wieder zu kommen. Als ich immer wieder abblockte, unterstellte er mir eine negative Schufa-Auskunft etc. WTF? Ich dachte ich höre nicht richtig. Wie unprofessionell ist das denn?

Irgendwann sagte ich ihm, dass ichs mir überleg und mich melde. Das habe ich nie getan und werde es auch nicht tun. Ich könnte noch ca. 100 andere Sachen erzählen, die mir in 4 Wochen DVag begegnet sind. Alles in allem kann ich den negativen Eindruck bestätigen, den viele hier haben. FINGER WEG!

Letzlich ist es ganz leicht: Wie soll ich einen Kunden objektiv beraten können, wenn ich nur auf Provisionsbasis arbeite? Wieso bin ich unabhängig wenn ich nur Produkte der AM und DB verkaufe? Wieso verdienen alle Vermögensberater soviel, dass ein RGS einen Sharan mit 250000km fährt? Wieso sind Vermögensberater besser als alle anderen? Wieso sind meiner super top megageilen HGS nichtmal 5 Analysen zu finden? Wieso sitze ich in einer Schulung und höre ein Gespräch vor mir mit: "Wenn wir bis Ende April jeder 500 Einheiten geschrieben haben, fliegen wir im Mai nach Malle."?

Ich wünsche jedem Vermögensberater bei der DVag, dass er oder sie noch früh genug aufwacht so wie ich.

anbei möchte ich gerne eine Erfahrung mit der DAVG schildern. Ich habe Anfang 2006 meine Ausbildung zum Versicherungskaufmann erfolgreich abgeschlossen. Um zu schauen wie es bei der DVAG läuft habe ich mich dort beworben.
Das Erste Gespräch erfolte mit einem Geschäftstellenleiter.
Im Anschluss erfolgte eine Info Veranstaltung in der Direktion. Während der Info-Veranstaltung erhielt ich einige Unterlagen zum Unternehmen etc. Was mich sehr verwunderte war, dass ich eine Empfehlungsliste erhielt. Eine Liste mit Leuten die für eine Tätigkeit bei der DVAG in Fragen kommen würden. Sehr unseriös.
Bei der Info-Veranstaltung sollten 5 weitere Mitarbeiter kommen. Gekommen bin nur ich. Die Atmosphäre war wie bei einer Sektenveranstaltung. Nach der Veranstaltung erfolte ein persönliches Gespräch mit dem Leiter der Direktion.
Zum Ende des Gespräches zuckte der Direktor den Vertrag heraus und meinte ich sollte doch unterschreiben. Er setze mich unter Druck. Als ich meinte ich benötige Zeit mir den Vertrag in Ruhe durchzulesen, hieß es: Es ist nicht möglich das wir Ihnen den Vertrag aushändigen.

Nach diesem Gespräch meldete ich mich nicht mehr. Mehrmals bekamm ich einige Anrufe warum ich nicht bei der DVAG anfangen möchte.

Ich habe mich gegen die DVAG entschieden und habe mich stattdessen als Finanzberater selbstständig gemacht, was ich bis heute nicht bereuhe.

Fazit:
Die Vorgehensweiße der DVAG ist sehr unseriös.
Ich würde keinem Empfehlen dort anzufangen. 
Kommentar : Hallo,
ich möchte hier auf ein äußerst denkwürdiges Verhalten der DVAG aufmerksam machen. Bei dem kläglichen Versuch neue Berater anzuwerben scheut man sich auch nicht zurück Stellenanzeigen in die ortsübliche Presse zu setzen, welche als "Fanganzeigen" dienen sollen. Ich habe persönlich diese Erfahrung gemacht indem ich mich auf eine völlig harmlos klingende Stellenanzeige als Bürokauffrau bewarb.Inhalt der Anzeige waren absolut beruftypische Aufgaben ohne dehnungsfähige Begriffe. Bei dem so genannten Vorstellungsgespräch offerierte man mir mit aller Deutlichkeit, dass es diese Stelle nicht gäbe, aber dafür noch Berater gesucht werden. Aber ich müsste mich schnell entscheiden, denn eine Unmenge an hoch qualifizierten Leuten haben ebenfall Interesse an besagter Position. Folgend noch die gut trainierten Versuche das Verhalten des Gegenübers zu manipulieren, welches bei mir jedoch nicht funktionierte, jedenfalls noch nicht in dieser Instanz und zu weiteren Begegnung soll es nicht kommen - obwohl die Einladung für das erste Seminar natürlich sofort erfolgte! Ist es denn überhaupt legal Stellen auszuschreiben die überhaupt nicht in diesem Unternehmen existieren? Diese Vorgehensart empfinde ich als absolut unseriös und irreführend.Ich bin sehr enttäuscht über diese Vorgehensweise unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Menschen, die eine herkömmliche Arbeitsstelle suchen so in die Irre zu führen. Wenn jemand Vermögensberater werden möchte bewirbt er sich auch auf genau diese Stelle und man muss dem Kind keinen anderen Namen geben!

Zum Glück gibt es Foren wie dieses, sie können viel Ärger und Enttäuschung ersparen!

Viele Grüße

Kommentar : nunja,
ich habe mich auf der seite ein wenig umgesehen, aber das ändert nach den ganzen anderen sachen die ich bereits im internet über die dvag gelesen habe auch (wie bisher) nichts an meiner positiven einstellung zur dvag. ich bin seit mittlerweile 6 monaten dabei (also noch relativ frisch) aber dennoch konnte ich bereits einige positive erfahrungen machen. ich bin vollkommen zufrieden in meiner direktion, verstehe mich dort mit fast allen kollegen super und es wird mir auch jederzeit in fachlichen sachen geholfen, weiss aber auch das ich persönliche dinge ansprechen kann. sicher macht man sich am anfang ein bisschen mehr stress, ich habe auch angefangen kurz bevor ich meine abschlußprüfungen hatte, habe dann am anfang nur die schulungen besucht und mich nebenbei auf meine andere prüfung vorbereitet, und niemand von der dvag hat mir da steine in den weg gelegt, geschweige denn druck gemacht... ich bin der ansicht es gibt überall viele schwarze schafe, bei uns ohne zweifel auch, denn der einstieg ist ja eigentlich für jeden möglich, daher auch für die, die nur auf das schnelle geld aus sind, und sich dementsprechend selbst am meisten druck machen. und nachdem ich auch schon einen eindruck bekommen habe, wie manch andere menschen (teilweise auch verwandte, aber auch ganz normale kunden) von vertretern aus anderen berufsgruppen (versicherungsvertreter, bankangestellte usw usw) über den tisch gezogen werden, und ihnen teilweise totale schrottverträge angedreht werden die sie niemals brauchen bzw niemals einen nutzen daraus ziehen werden (zb grundlose klvs oder riester verträge ohne die staatl. förderung). da ich die produkte der dvag mittlerweile auch kenne vertrete ich die ansicht den menschen zu helfen, in dem man ihnen aufzeigt was sie da wirklich haben und eben wie es auch besser geht mit den selben, billigeren oder auch mal teureren verträgen, aber eigentlich IMMER mit besseren leistungen. ich bin wahrlich kein mensch der einfach mal so etwas anfängt, und sicher habe ich mich auch vorher über die dvag belesen, allerdings nichtnur den meisten internetschrott in dem leute berichten wie sie es nicht geschafft haben weil andere schuld waren, sondern eben auch auf der dvag seite, mit dvag produkten und hab mich mit bekannten und verwandten darüber unterhalten... also denke ich das ich mich schon umfassend darüber belesen habe und wie eingangs gesagt ist, trotz, oder eben gerade WEGEN dieser seite, meine positive einstellung zur dvag ungebrochen. in dem sinne...

mfg,

l.s.


p.s. alles kleingeschrieben weils schneller geht
pp.s. man sollte nicht immer einfach alles glauben was man von anderen hört bzw liest, manchmal hilft eben doch nur das gehirn einzuschalten...

Ich habe ihren Bericht mit viel Interesse gelesen. Einige Dinge kann ich durchaus bestätigen. Unter anderem den Druck den man sich selbst macht und auch die gesundheitlichen und psychischen Probleme die daraus erwachsen. Ich wurde 2004 angeworben und wurde dazu überedet neben meinen Prüfungen in der Schule (Fachabitur) auch noch die Prüfungen in der DVAG abzulegen. Genauer gesagt ein so genanntes Trainee-Programm. Die praktischen und fachlichen Prüfungen fanden genau in der Woche statt in der auch meine Abitur Prüfungen waren. Natürlich fand ich die DVAG Prüfungen wesentlich wichtiger, denn es ging ja um mein zukünftiges Leben und so "versemmelte" ich so ziemlich alle Abitur Prüfungen, belegte aber in der DVAG den besten Platz. Natürlich hatte ich schon ab 2004 ständig in meiner Freizeit gearbeitet und war demzufolge zu meinen Prüfungen 2005 nicht mehr ganz so frisch.Doch voller Elan ging es weiter. Mir wurde Kundenübertragungen angeboten, die ich auch übernahm. Ich schickte auf eigene Kosten Briefe zu den Kunden in denen ein Besuchstermin zwecks kennenlernen gleich mit eingegeben war. Nun fuhr ich also den ganzen Tag 10 Stunden von einem Termin zum anderen und fand vier Situationen vor.

 
Situation 1: Der Kunde war verzogen und der Brief verschwunden
Situation 2: Der Kunde war nicht anzutreffen
Situation 3: Der Kunde machte mich erst einmal verbal fertig da mein Vorgänger ein "Versager" war oder sich nicht abgemeldet hat.
Situation 4: Der Kunde war zwar sehr nett hatte aber keinen Beratungsbedarf.
 
Das hieß für mich ich hatte einen Haufen Spritkosten und viel verschwendete Zeit.
 
Das ging über mehrere Monate so doch ich wurde mit Motivationsseminaren und Selbstfindungsgruppen innerhalb meiner Direktion immer wieder neu angespornt. Ausserdem hatte ich immernoch das Gefühl das mein Direktionsleiter, dessen direkter Partner ich bin, mir nur gutes will.
 
Schon nach meinen Prüfungen wurde das Geld langsam knapp. Da ich vorher daran gewöhnt war Geld zu haben und auch sehr sparsam damit umging, war es für mich etwas vollkomen neues zu sehen das ich immer weniger gespartes besaß. Die geringsten Wünsche konnte ich mir nicht mehr erfüllen da kein Geld da war. Doch auch Ende 2005 war meine Motivation immernoch vorhanden. Dafür sorgte auch die Weihnachtsdirektionsfeier. Zu diesem Zeitpunkt sah ich in meinem Betreuer so etwas wie einen netten Großvater der mich immer unterstützt, doch das änderte sich noch.
 
Nun bekam ich zum Ende des Jahres 2005 bis Anfang Januar 2006 natürlich keine Termine. So konnte ich nach 1 1/2 Jahren durcharbeiten und für Prüfungen und die Schule lernen, endlich einmal Ferien machen. Ich schätze diese freie Zeit war mein Genickbruch. Es ist nicht so dass ich über die DVAG nachgedacht hätte, es war eher so das mein Körper mir deutlich machte das ich einfach nicht mehr konnte.
 
Natürlich ging ich trotzdem Pflichtschuldig zu den Jahresstarterseminaren, doch Umsatz kam keiner mehr. Ich musste im April Hilfe beim Arbeitsamt beantragen da ich selbst die monatlich fixen Kosten nicht mehr begleichen konnte. Sie wissen ja selbst das es da etliche Sachen gibt die abgebucht werden auch wenn man nichts hat und die ganzen Seminare mussten ja auch bezahlt werden. Bis Juni fuhr ich weiter zu den sogenannten "Kundenübernahmen" und machte mich regelrecht kaputt. Ich konnte es mir nicht leisten krank zu werden, da in meiner privaten Krankenversicherung eine Selbstbeteiligung inklusive war und ich das Geld für diese nicht hatte. Nur durch viele Telefonate konnte ich wieder in die gesetzliche und hätte mir den Artzbesuch leisten können, wären da nicht die 10 € Praxisgebühr gewesen. Da ich durch meinen Geburtstag und die dementsprechende Beitragsanpassung meine private Krankenversicherung kündigen konnte, war es mir dann möglich zum Arzt zu gehen. Leider war meine Erkältung bis dahin zur Grippe geworden. Natürlich habe ich in den Monaten vorher (trotz Fieber und Schüttelfrost) fleissig weiter gearbeitet (meist in 1 € Jobs) . Es musste ja Geld reinkommen damit ich alle Kosten decken konnte. Auch in der DVAG versuchte ich weiter Termine zu machen das Dumme an der ganzen Sache war nur, das mir keiner der Kunden die ich gerade erst übernommen hatte eine Empfehlung an Bekannte geben wollte. Was eigendlich vollkommen verständlich ist.
Und so saß ich ab Juli auf dem trockenen und kam an keine Kunden. Im nachhinein das beste was mir passieren konnte, denn so war ich gezwungen mich hinzusetzten und endlich zu erholen. Es hat fast einen Monat gedauert bis alle Spuren der bis dahin verdrängten Krankheit endlich weg waren. Währendessen wurde mein Direktionsleiter langsam ungeduldig. Ich hasste es auf mein Handy zu schauen und wieder eine Nachricht von ihm vorzufinden, die von mal zu mal deutlicher wurden. Letztlich hatte ich einen Termin zu machen für ein Personalgespräch. Obwohl man eigendlich denken sollte ein Selbstständiger bräuchte so etwas nicht, oder? Nun ich ging zu diesem Gespräch und fand meinen ehemals so netten, "fast" Großvater, gänzlich verändert vor. Es wurde von einer Geschäftsbeziehung gesprochen und davon das er auch bei einer Erkältung noch arbeiten geht. Ich habe es unterlassen ihm zu sagen wie oft er einfach mal für zwei Wochen nach Mallorca verschwunden ist, während ich weiter arbeiten musste. Letztlich gab er sich doch verständnisvoll aber mit den Hinweis das ich mir trotzdem einige Seminare anschauen sollte.
 
Ich habe mich nun seit mehreren Wochen nicht mehr gemeldet und habe trotzdem immernoch Angst mein Handy anzumachen und nachzuschauen ob Nachrichten drauf sind.
 
Denken sie jetzt bitte nicht ich wäre ein furchtbar ängstlicher Mensch, doch durch die finanziellen und geschäftlichen Rückschläge wird man extrem empfindlich. Zusätzlich habe ich nun kaum eine Perspektive, da ich meine Abiturzensuren nicht unbedingt gut sind, ich habe schließlich immer gearbeitet statt gelernt. Momentan bin ich weiterhin nebenberuflich Vermögensberater. Nicht weil ich noch an die große Märchenwelt der DVAG glaube, sondern weil ich mich für meine Kunden verantwortlich fühle. Diese Menschen vertrauen mir und ich hatte letztlich keine Abschlüsse weil ich mich geweigert habe sie schlecht zu beraten. Viele Dinge die ich von meinem Betreuer aus hätte anbieten sollen, habe ich einfach in der Tasche gelassen da ich wusste der Kunde kann es sich auf Dauer nicht leisten oder muss erst wichtigere Sachen regeln. Auch habe ich einige Dinge die mir geschult worden sind einfach nicht über die Lippen gebracht. Laut meinen ehemaligen Kollegen macht mich das zu einem schlechte Verkäufer und sie sehen in mir einen nicht erfolgreichen Menschen. Doch ich muss ehrlich sagen das ich auf meinem Weg, ohne die DVAG, wahrscheinlich wirklich erfolgreich gewesen wäre wohingegen ich jetzt vor der Frage stehe was ich überhaupt noch mit mir anfangen kann.
 
 
Letztlich muss ich sagen es war einfach falsch ohne eine Ausbildung im Hintergrund gleich nach der Schule in die Selbstständigkeit zu gehen. Ich weiss das ich für die Arbeit mit Menschen geschaffen bin und Ihnen so ziemlich alles verkaufen könnte wenn ich es will. Das Problem liegt nur darin das ich eben nicht nur auf meine Provision schaue, sondern ein schlechtes Gewissen bekomme wenn ich einem Menschen etwas verkaufe was er eigendlich nicht braucht.
 
Ich schätze ich muss mich bei Ihnen entschuldigen das ich einen regelrechten Roman geschrieben habe, doch dies ist das erstmal das ich mir alles nochmal vor Augen führe. Manche Dinge habe ich auch weggelassen, zum Beispiel meine Anwerberversuche die letztlich an meiner Einstellung dazu scheiterten.
 
Was sie vielleicht noch nicht wissen: Es gibt mittlerweile die Möglichkeit Jugendliche ab 16 Jahren in einen Ausbildungsvertrag bei der DVAG einzubinden. Ich hoffe das zumindest deren Eltern weitere Informationen einholen bevor sie Ihren Kinder dem Risiko dieser "fast" Selbstständigkeit aussetzten.
 
Zuletzt habe ich noch zwei Bitten an sie. In ihrem Beitrag standen einige Konsequenzen einer Kündigung geschrieben. Könnten sie mir diese noch einmal detailliert geben? Sollte mich mich dazu entschließen doch aufzuhören möchte ich zumindest diesmal über alle Konsequenzen informiert sein. Desweiteren bitte ich sie diesen Bericht absolut anonym zu behandeln da ich weiss dass einige meiner motivierten Kollegen sich diese Seite aus Spass ansehen.
 
Vielen Dank

 

 

 

Hallo,

Ich bin seit einigen wochen bei der DVAG beschäftigt.

Mein betreuer macht einen sehr kompetenten Eindruck, er hat mir bsiher bei allen problemen geholfen.

Wiso sollte ich aussteigen ?

Ich habe nicht den Eindruck, dass er Kunden hintergeht oder betrügt. Die Freunde und Verwandte, die Kunde geworden sind hat er meinermeinung nach auch sehr gut beraen.

Mein vorhergehender Finanzberater vom Deutschen Ring hat mich da ganz aders beraten (z.B. hat er mir 2 Bausparverträger verkauft und ich weis bis heute noch nicht wiso) Ich hatte vorher 3 Rentenversicherungen OHNE Rister Rente. Nun habe ich 2, Davon eine alte noch vom Deutschen Ring und eine Rister von der DVAG und habe bei gleichen Beiträgen 5 Jahre weniger Beitragszahlung.

Mein betreuer verdient 10 000€ jeden monat, wiso sollte ich nicht auch versuchen das zu erreichen ??

Vom Leistungsdruck merke ich noch nichts, meines wissens nach kamm man ab der Stufe ALD sowiso nichtmehr zurückgestuft werden, auch ohne Umsatz.

Ich bin eigentlich zufrieden mit der DVAG und freue mach schon auf mein erstes gehalt.

Durch ihr Forum kam ich nun leider etwas ins zweifeln.

Am wochenende habe ich das Seminar zum VBA.

Wiso sollte ich so eine gute Verdienstmöglichkeit nicht nutzen. Ob die Freunde Bekannte Verwandte und Empfehlungen jetzt von mir Fair beraten werden oder Später von der BAnk ahnungslos und ohne Analyse ins Messer laufen .... da ist es doch besser, wenn ich die Beratung Fair mit meinem Betreuer zusammen mache .... oder?

Ich hoffe sie Treten mit mir in Kontakt und Klären mich auf (währe ja auch in ihrem eigenen Interesse, wenn die DVAG duch ihre aufklärung einen weiterren Mitarbeiter verliert oder?)

Mfg

Daniel

PS.: Ich bin ganz bestimmt nicht irgend jemand der nicht weis was er tut, ich habe einen Überdurchschnittlich guten Schulabschluss, eine Überduchrchschnittlich gute Ausbildung in einem sehr Guten Beruf. Derzeit habe ich eine feste Anstellung in einem der Größten unternehmen Deutschlands, wo ich bereits im nächsten jahr eine weiterre Beförderung erhalten soll. Was ich damit sagen will ist, dass ich die DVAG eigentlich nicht nötig hätte. Nur gegen einen Nebenversienst von einigen tausend euro hätte ich nichts einzuwenden.

 

 

argumentativ


Flugbuchung.com
S
ehr geehrter Herr Klingebiel
Hallo zusammen, habe nun einige Stunden auf dieser und anderen Websites zur DVAG geschmökert. Da wird einem ja angst und bange! Ich bin 27 Jahre alt, weiblich und hatte auch mal bei der DVAG reingeschnuppert. Ich bin im Sommer 2004 zufällig dazu gekommen. Eigentlich habe ich garkeinen Job gesucht, sondern mein Freund. Der wurde von einem Bekannten aus dem Studium zu einem Herr R. B. geschickt. Während mein Freund das "Vorstellungsgepräch" führte, wartete ich unten im Auto (kommt ja normalerweise nicht gut, wenn die Frau mit zum Vorstellungsgepräch kommt...). Naja, scheinbar war deren Gespräch recht locker, denn mein Freund erzählte mir hinterher, ich solle doch nächstes Mal mitkommen. Er erzählte mir, dass er wöchentliche Schulungen besuchen sollte und am Wochenende sog. Arbeitstreffen. Aber zuerst sollten wir beide doch die abendliche Info-Veranstaltung besuchen. Das tatan wir dann auch. Es wurde klar gesagt, dies sei ein Strukturvertrieb, aber das sei ja nicht unbedingt schlecht. Die Idee des "Anderen in Geldangelegenheiten zu Helfen", ist ja an sich nicht schlecht. -Das finden wir ja im Ansatz alle, nur in der Ausführung hapert es. In der DVAG belügt sich jeder selbst, und somit auch die anderen (anfangs unbewusst). Ich hatte also beschlossen, dies mal zu versuchen. Mein Freund ebenfalls. Wir wurden auf eine Schulung nach Nürnberg geschickt (man war ganz stolz auf das Schulungszentrum, ich fand diese Schulung aber absolut sinnlos): kostete ca. 40,-Euro (ich hatte mir früher immer geschworen, niemals Geld zu zahlen, um einen Job zu bekommen...), es gab billiges rationiertes Essen, eine dünne Schulungsmappe. Ich beschloss, in Zukunft nicht mehr dorthin zu fahren. Auch musste jeder Ausbildungsordner bezahlt werden. Ich bin kein Verkäufertyp, ganz im Gegenteil: ich bin introvertiert und schüchtern, dafür aber gutaussehend, was man mir auch immer wieder zu verstehen gab. Man sprach immer von meinen großartigen Möglichkeiten... Ich war davon nicht überzeugt. Nachdem ich klar gemacht hatte, dass ich AUF KEINEN FALL meine Freunde und Bekannten belästigen werde, und dass ich ein "Nein" auch als "Nein" akzeptiere, wurde ich rhetorisch und psychologisch geschult. Man meinte, ich solle wildfremde Menschen auf der Strasse, im Geschäft oder sonstwo ansprechen: ob sie sich für Geld interessieren u. s. w.... Wir machten ständig Rollenspiele in der Gruppe, aber ich überzeugten diese Taktiken nicht. Ich weiss ja, wie ich reagiere, wenn mich ein wildfremder Mensch anspricht -und dann auch noch meine Tel-Nr. will!!! Naja, um es etwas abzukürzen: ich hatte aufgrund von Kaltakquise dann ein paar Abschlüsse und ein paar hudert Euros verdient -als Student nicht schlecht in der kurzen Zeit! Ausserdem war es Ende 2004 und es wurden fondsgebundene RVs ohne Ende an den Mann gebracht! Mein Freund hat es nie richtig begonnen -er hatte eben sein Wirt.-Diplom gemacht und wollte einen g`scheiden Job - mit festem Grundgehalt und mit höheren Ansprüchen. Jedesmal wenn ich irgendwo Briefe eingeworfen hatte und es dann hieß, diese Adressen abzutelefonieren, wurde es mir ganz flau im Magen vor lauter Angst. Wie schon erwähnt, bin ich schüchtern. Ich habe wohl auch von Anfang an nicht 100% hinter dieser Arbeit gestanden, sonst hätte ich dies wohl besser vertreten können. Dieses Klinkenputzen ist definitiv nichts für mich. Und wo bitte ist die Herausforderung, wenn jedem das selbe Produkt verkauft wird??? Das ist mir zu stupide, zu einseitig und zu anspruchslos geworden. (Ich will hier niemanden beleidigen!!! Wenn man den Beruf des Finanz- / Vermögensberaters ernsthaft, ehrbar und unabhängig ausübt, muss man `ne Menge auf dem Kastem haben!). Ich hatte mich schon anfangs gewundert, dass man weder meinen Lebenslauf noch Zeugnisse von mir sehen wollte. Erst nach Monaten, musste ich dann diese Unterlagen zusammen mit einer Schufa-Auskunft und einem polizeilichen Führungszeugnis vorlegen. Die meisten, die in meiner Direktion gearbeitet hatten, ware, ungelernt (Aldi-Verkäufer, Bäcker, und was weiss ich was) -nur gaaanz wenige hatten vorher in der Bank gearbeitet oder einen betriebswirt. Hintergrund gehabt. Das Härteste: Mein Betreuer meinte doch tatsächlich, dass mein Studium (intern. BWL) total sinnlos sei. Ich könnte doch sofort richtig Kohle machen, wenn ich das Studium sausen ließe und mich bei der DVAG reinhänge...!!! Auch was hier bzgl. "Familiensinn" geschrieben wurde, kann ich nur bestätigen. Nachdem mein Freund der Sache immer negativer gegenüber eingestellt war, sich dort auch nie wieder blicken ließ, sagte man mir in einer ruhigen Minute des Sylvester-Essens, ich solle mir bloß nicht von ihm reinreden lassen, sondern mich voll reinhängen und meinen Weg gehen! Ist das eine Frechheit, oder nicht??? Das war dann letzlich der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Auch merkte ich an Äusserungen meines Betreuers immer wieder, wie überheblich er auf andere herabschaut (obwohl doch immer propagiert wird, dass jeder Mensch wertvoll ist -egal, welcher Stand). Er gab immer sehr mit seiner Ehefrau an (beide weder gutaussehend, noch sonst was Besonderes), mit der er Kinder hat. Wenn sich einer seiner Kunden scheiden ließ oder seine Freundein verließ, machte man sich darüber lustig, wie erbärmlich die Menschen doch alle mit ihren Lebensabschnittsgefährten "LAG"s dran sind... Naja, es kommen noch mehr Gründe zusammen (ein notgeiler alter Boch als Direktionsleiter...), sodass ich mich erstmal wieder aufs Studium konzentrieren wollte. Seitdem habe ich mich nicht mehr dort gemeldet -obwohl das Semester längst wieder vorbei ist -, aber es hat sich bezeichnenderweise auch niemand bei mir gemeldet. Nicht ein einziges Mal! Wo ich doch so eine Hoffnung bin? Ich werde mich auch nicht mehr melden. Ich wollte schon Bescheid geben, dass ich ganz aufhöre, habe dies aber noch nicht getan. Muss ich dabei etwas beachten? Ich habe hier Horrorgeschichten gelesen. Habe ich etwas zu befürchten? Ich war ja nur VM03 und habe vielleicht insgesamt 1000Euro verdient. (In Fragen der Steuer blockt man übrigens immer ab, niemand sagte mir, was ich machen soll/ muss! Aber sich sonst immer als Alleswisser aufspielen!). Meine Rückstellungen belaufen sich etwa auf 180 Euro, soweit ich aus den immer noch eintrudelnden Abrechnungen erfahren konnte. Wie sollte ich also am geschicktesten vorgehen, um ganz da raus zu kommen? Erwarten mich evt. noch böse Überraschungen? Ich habe ja kaum Einblick in dieses Business der DVAG, denn ich war ja nur 1/2 Jahr eher sporadisch dabei. Deshalb freue ich mich auf die Antworten Erfahrener und "Gebeutelter"! Danke Euch! Nicht den Kopf hängen lassen, sondern nach Vorne schauen und auf eigene Stärken setzen! Viel Erfolg! P.S.: Da fällt mir noch ein, dass mich das z. T. auch an eine Sekte erinnert hat: In den Meetings mussten wir z. B. die Regeln des VB auswendig aufsagen (ich habe das NIE auswendig gelernt) oder irgendwelche Parabeln/ Gedichte/ Motivationstexte etc. laut vor der Gruppe vorlesen. Das fand ich absoluten MIST! Da fragte ich mich schon, wo ich hier gelandet sei. Beschloss aber, dies für mich einfach nicht zu beachten und mitzu machen, was zwar nicht so gut ankam, aber offen wurde nicht über mich gelästert. Sobald man hier mal anfängt, was zu schreiben, kann man ja kaum noch aufhören, weil einem immer mehr einfällt. Das dann ein andermal


 




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Erstmal Gratulation zum Buch und vor allem zu diesem (mutigen) Forum.Wie Sie bereits aus dem Betreff dieser E-Mail erraten können, komme ich aus Österreich, und wie nicht anders zu erwarten war auch ich „Berater“ der DVAG – allerdings in Wien. Da ich, nach 2 Jahren DVAG „die Nummer 1“ verlassen habe, möchte ich gerne hier meine Erfahrungen schildern:

Ich bin derzeit 39 Jahre jung, verheiratet, 2 Kinder und habe ein Haus mit entsprechenden Schulden. Bis vor 2 ½ Jahren war ich Elektrotechnik-Ingenieur mit Fachrichtung Meß- und Regelungstechnik und Erfahrungen im IT-Bereich. Da ich nicht mehr für andere arbeiten wollte, wagte ich den Sprung in die Selbständigkeit und gründete ein EDV-Service-Unternehmen. Die anfänglichen Schwierigkeiten waren nach ca. 2 Jahren soweit überwunden, dass ich sowohl meine Kreditraten bezahlen konnte und auch meine Familie über das Notwendigste zum Überleben verfügte. Bei einer lokalen Wirtschaftsschau in meiner Heimatgemeinde machte ich erste Bekanntschaften mit der DVAG. Die Anzugträger vom Nachbarstand belagerten mich stundenlang und versuchten mich von einem „Weg in die finanzielle Unabhängigkeit“ zu überzeugen. Da wenig Besucherandrang am Messestand war, ich sehr kommunikativ bin und die Typen eigentlich recht sympathisch waren, entstand eine angeregte Diskussion zum Thema „Genug Geld, kein Risiko, keine Kosten, perfektes Konzept“ etc. Das Ende des Gesprächs (bei dem auch einige Pils den Weg alles Alkoholischen gingen) war eine Einladung zum BIS (Berufsinformationsseminar) nach Wien. Dieses „Promotion-Seminar“ machte auf mich wenig bis gar keinen Eindruck. Das einzig Interessante an dieser Werbeveranstaltung mit inkludierter Gehirnwäsche war die Möglichkeit „kostenlos und ohne Zwang eine staatlich anerkannte Ausbildung zum gewerberechtlich geprüften Vermögensberater zu machen“. Da ich an Weiterbildung immer interessiert war und im speziellen von Versicherungen, Veranlagung und Bankgeschäften keinerlei Ahnung hatte, ergriff ich die Gelegenheit und unterschrieb einen Vertrag als Vermittler (VM).

Bereits wenige Tage später wurde ich von meinem „Betreuer“ zum ersten Abendseminar gebracht und zu meiner Überraschung mit Themen wie „Kontaktgespräch, Auftreten beim Kunden, 6er Kreis, Empfehlungsnahme und Mitarbeiteraquise“ zugedröhnt. Dazwischen immer wieder der Hinweis, in wenigen Monaten ein eigenes „Unternehmen im Unternehmen“ zu leiten und monatlich ein Vermögen zu verdienen. Erst in den darauf folgenden Wochen wurden mir Grundbegriffe aus der Versicherung (welche Lebensversicherungen gibt es und wofür) und aus der Veranlagung sowie aus dem Bankgeschäft (Fremdwährungsfinanzierung – da gibt’s die meisten Einheiten aus dem Tilgungsträger) beigebracht. Trotz allem fand ich Gefallen an dieser „Ausbildung“. Tatsächlich hatte ich in den ersten drei Monaten keinerlei Kundenkontakte und besuchte regelmäßig einmal die Woche die Seminare.

Durch einen Zufall und einen langjährigen Freund kam ich dann zu meinem Erstkunden – eine Umschuldung eines Hypothekarkredites – durchgeführt natürlich von meinem „Betreuer“ und siehe da, ein Monat später gab es tatsächlich Geld (670,- Euro) dafür! Ich hatte also Blut (Geld) geleckt und war nun nicht mehr zu halten. Ein Termin folgte auf den nächsten und schnell war auch ich ein eingeschworener „DVAG-ler“. Nach bereits 8 Monaten eine Woche „Spezialseminar“ in Portugal („Vila Alentejo“) und fast monatlich Einladungen zu Feiern, Urlauben (samt Familie) und Ehrungen. Das Gefühl auf der Bühne vor 1000 Leuten zu stehen war einfach unbezahlbar. Schnell waren auch die ersten Mitarbeiter gefunden und – das Leben war schön! Nach 1 ½ Jahren jedoch die Wende: einer meiner Mitarbeiter wurde gefeuert – die Stornowelle begann zu rollen. Der Mitarbeiter hatte monatlich zischen 500 und 1200 Einheiten eingereicht, eigentlich war er ja mein Hauptverdienst….  Jetzt wurden all die schönen Einheiten genauso schnell storniert wie ich die Provisionen bereits verbraten hatte. Die folgenden 6 Monate waren schlimm: Ich schaffte zwar auch weiterhin meinen Schnitt von 300 Einheiten pro Monat, bekam jedoch keine Auszahlungen, da die Provisionen aus den Stornos meine Neuprovisionen überstieg. Das Selbstvertrauen war im Keller, die Bank machte Druck, die Frau hatte kein Verständnis etc. dazu kamen plötzlich Finanzamt, Sozialversicherung usw.

Beinahe hätte sich Alles noch einmal zum Guten gewendet – ich fand einen sehr motivierten und fähigen neuen Mitarbeiter und konnte auch einige schöne Abschlüsse tätigen, dann jedoch passierte das, womit ich vorher nie gerechnet hätte: Mein GS  stand kurz vor dem Sprung zur HGS, mein RD1 hatte jedoch keine Chance die RD2 zu erreichen. Da der Wechsel der GS zur HGS einer Halbierung des Einkommens des RD1 bedeutet hätte, versuchte der dies zu verhindern. Da man auch als RD einem GS nicht gern ans Bein pinkelt, kam der RD1 auf folgende Idee: wenn ich in der Unterstruktur für weniger Umsatz sorge, wird der GS nicht HGS und mein Verdienst ist sicher – Anrufe von Kunden „ Da war heute ein Direktionsleiter der die Verträge geprüft hat – was hast du mir da für einen Schwachsinn verkauft?“ und eine plötzliche Distanz zu meinen Mitarbeitern brachten mich erstmals zum nachdenken -  lief da tatsächlich etwas schief?

Nach fast 6 Monaten ohne Provisionen, etlichen Stornos von zuvor zufriedenen Kunden (früher Freunden) und offensichtlichem „Mobbing“ durch meine eigenen Mitarbeiter (früher auch Freunden) zog ich nach intensiver Beratung mit meiner Frau die einzig mögliche Konsequenz: Ich kündigte meinen Vertrag mit der DVAG Ende Jänner dieses Jahres.

Seit 1.März bin ich Angestellter (im Außendienst) bei der Allianz – ich genieße jetzt eine – tatsächlich kostenlose – Ausbildung mit abschließender BÖV-Prüfung. Ich bekomme ein Fixum und habe auch einen Kundenstamm übernommen, den es zu betreuen gilt. Mittlerweile habe ich den Vorteil von Folgeprovisionen zu schätzen gelernt und kann meine Kunden um 100% besser beraten als zuvor – ich brauche ja keine Angst mehr zu haben zu verhungern wenn ich keine neuen Lebensversicherungen abschließe. Ich bin zwar jetzt auf die Produkte der Allianz gebunden, da die DVAG in Österreich jedoch auch fast ausschließlich Produkte einer einzigen Gesellschaft (Generali) angeboten hatte ist der Unterschied ja nicht wirklich so groß. Ich verfüge jetzt über ein vernünftiges Equipement (Laptop, Drucker, Unterlagen etc.) und kann auch in Bereichen anbieten, die vorher „uninteressant“ bzw. unmöglich waren, z.B. Betriebsversicherungen, Landwirtschaftl. Versicherungen etc.

Ich bin eigentlich recht zufrieden mit meiner derzeitigen Situation – durch die harte Schule der DVAG bin ich leistungsorientiert in meinem Beruf und zähle auch in meiner Region zu den erfolgreicheren Beratern. Meine Kunden sind zufrieden und auch meine Familie ist zufrieden.

Die Situation in „meiner DVAG-GS“ habe ich natürlich auch nicht aus den Augen verloren: mein früherer Betreuer arbeitet heute als Hilfsarbeiter in einer Glasfabrik, mein erster ehemaliger Mitarbeiter ist Verkäufer in einer Tiernahrungskette, der zweite ist Busfahrer im öffentlichen Dienst und der dritte kämpft weiterhin bei der DVAG um sein Überleben. Mein GS hat den Aufstieg zur HGS nicht geschafft und viele ehemalige „Kollegen“ kämpfen privat und beruflich ums überleben.

Zwischenzeitlich habe ich auch meine Ziele grundlegend verändert und bin dabei mir meinen Traum zu erfüllen – ich emigriere im nächsten Jahr mit meiner Familie nach Kanada und werde dort wieder in meinem ursprünglichen Beruf arbeiten. Sollte ich also mit diesem Bericht irgendetwas ausgelöst haben, was die DVAG verärgern könnte müssen die mich nach kanadischem Recht klagen – viel Spaß dabei!

Ich wünsche allen Ex-DVAGlern viel Erfolg in ihrem neuen Beruf (die DVAG zu verlassen zeugt ja von Intelligenz)  - allen noch-DVAGlern wünsche ich die Fähigkeit, ihre Situation und das Unternehmen für das sie tätig sind objektiv zu betrachten und den Absprung rechtzeitig zu schaffen.

Ich habe in diesem Bericht meine persönlichen Erlebnisse und Erkenntnisse zur DVAG dargelegt. Ich möchte niemandem zu nahe treten. Da ich mit meiner DVAG-Vergangenheit abgeschlossen habe bin ich auch nicht bereit in irgendeiner Form an Diskussionen über Sinn oder Unsinn dieses Strukturvertriebes teilzunehmen. Sicher haben der Eine oder der Andere von Euch andere Erlebnisse gemacht und auch eine andere Meinung zur DVAG als ich – das interessiert mich aber absolut nicht! Ich bin gerne bereit weitere Informationen und Hilfestellung für den Ausstieg zu geben, so wie ich auch gerne bereit bin, meine Erfahrungen an Leute weiterzugeben bevor diese zu DVAGlern werden.

Ich gebe hiermit die ausdrückliche Genehmigung, diesen Text komplett  oder auch auszugsweise in jeder beliebigen Form zu verwenden bzw. zu veröffentlichen, solange die negative Grundaussage zur DVAG und zum Strukturvertrieb im Allgemeinen erhalten bleibt. Ich ersuche jedoch aus privaten Gründen meinen vollständigen Namen nicht bekannt zu geben, sondern nur die Anfangsbuchstaben zu verwenden.

Grüße aus Österreich

 

L TUR - Europas Nr. 1 fuer Last Minute
Aus WWW Formular von:

xxxx (chxxxxx@dvag.de) am Sonntag, 16. Oktober 2005 um 14:09:17 Uhr

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text: Ich arbeite jetzt seit nunmehr 12 Jahren erfolgreich für die DVAG. Das wollt ihr sicher nicht gerne hören. Ich glaube, dass Erfolg nicht unbedingt nur mit dem Unternehmen zu tun hat, sondern mit der eigenen Lebensauffassung und Zielstrebigkeit. Vielleicht solltet ihr da bei euch mal einiges hinterfragen. Wenn ein Mensch in seiner beruflichen Tätigkeit scheitert, wird er fast immer die Gründe bei anderen suchen. Einer muß es Schuld sein, hauptsache nicht ich. Ich für meinen Teil kann nur bestätigen, dass ich im Unternehmen DVAG sehr gut aufgehoben bin, viele wertvolle Menschen kannengelernt habe und aufgrund meiner heutigen Erfahrung weiß, wie ich Bewertungen die hier vorgenommen werden, zu deuten habe. Und ich bin mächtig gespannt, ob mein Beitrag hier auch erscheint.

 

 

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Aus WWW Formular von:

p.  (joerg@xxxxx.de) am Dienstag, 23. August 2005 um 14:14:41 Uhr

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text: nur weil man für diesen job nicht geeignet ist und im leben versagt hat braucht man nicht die anderen dafür verantwortlich machen

 

 

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Aus WWW Formular von:

xxxxxx (xxxxx@dvag.de) am Samstag, 24. September 2005 um 17:09:59 Uhr

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text: ganz schön mies was du hier abziehst

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Aus WWW Formular von:

S. W. (xxxx@gmx.de) am Montag, 26. September 2005 um 15:13:01 Uhr

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text: Ich bewundere Sie,

anscheinend haben Sie den ganzen Tag nichts Besseres zu TUN, als sich negativen Müll "reinzuziehen", um Ihr schwaches Ego ein bisschen aufzubessern. Ich hätte da ein paar Tüten Mitleid für Sie, sogar kostenlos, die schicke ich dann nach Somalia, wo die Leute solche Probleme mit einer Leichtigkeit aufnehmen können. Diese Menschen haben echte Probleme, oder? Sie passen perfekt in unsere derzeitige Gesellschaft, die Bundestagswahl hat es gezeigt, meckern - schlechtreden - meckern - schlechtreden -> was wäre aber eine optimale Lösung ???

Genau ... da kommt nichts mehr, oder?

Ich bin ein DVAGler aus Überzeugung, FAKT ist: Ohne Fleiss kein Preis -> Das ist in einem leistungsorientierten Unternehmen nunmal so. Bei uns gibt es keine Sozialhilfe!

Man könnte denken , blöd ... mmmmh -> Das SOZIALE Denken ohne Verdienst hat übrigens bewirkt, dass Deutschland momentan 1,4 Billionen EURO minus hat -> und brüllt immer noch: Freibier für ALLE !!!

Tolle Einstellung -> Geiz ist geil und meckern ist "IN" -> Super Seite -> Sie haben bestimmt Hochkonjunktur bei der derzeitigen wirtschaftlichen Lage!

Bis dann...

S.W.

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Aus WWW Formular von:

der auch neutrale (xxx@web.de) am Dienstag, 27. September 2005 um 18:01:17 Uhr

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text: na, wie willst du denn den kredit zurückführen...du pleitegeier

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Aus WWW Formular von:

xxxx (xxxx@freenet.de) am Dienstag, 4. Oktober 2005 um 13:04:51 Uhr

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text: hallo....was ist denn los im forum...ausser getürkten berichten nichts neues...und hin und wieder die anderen....dreht sich im kreis das ganze...und auf der bank sieht es auch bescheiden aus....was macht ihrer frau????

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Aus WWW Formular von:

xxx (xxx@freenet.de) am Dienstag, 4. Oktober 2005 um 14:49:17 Uhr

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text: Wo sind sie den alle????????

die aussteiger und betrogenen?????

schöne neu fingierte geschichten im forum

und die par fallen darauf rein

somst interessiert es keinen!!!1

d.

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Reaktionen von DVAG-Kunden

 

 

Sehr geehrter Herr Klingebiel,

bitte veröffentlichen Sie diesen Text, ohne meine E-Mail Adresse bekannt zu geben!

ich selbst bin Bankangestellter bei einer großen deutschen genossenschaftlichen Bankengruppe. Ich habe vor 7 Jahren meine dreijährige Ausbildung zum Bankkaufmann begonnen und erfolgreich abgeschlossen. Daneben habe ich noch einige Weiterbildungseminare in meiner Bank und an der dazugehörigen eigenen Bankakademie besucht.

Ich selbst vertrete die Bereich Bank, Versicherung, Investment-Bank und Kreditbank. Ich kann für mich behaupten, dass ich mit meinen nun mehr 7 Jahren täglichen Berufserfahrung langsam mir das nötige Fachwissen angeeignet habe um behaupten zu können: Jetzt habe ich Ahnung von meinem Beruf! 

Wie soll denn beispielsweise ein LKW-Fahrer in der Lage sein, innerhalb von Wochen sich nötiges Fachwissen anzueignen? Mit 30-40 Jahren ist man auch schon etwas länger aus der Schule raus und da fällt einem das Lernen nicht gerade leichter.  

Ich kann nur behaupten, dass es sich nicht nur bei der DVAG, sondern auch bei anderen sog. Vermögensberatungsgesellschaften um reine Abzocke handelt. Weiterhin sind die Unternehmen, die durch die DVAG vertreten werden, nicht gerade als die Sahnestücke der deutschen Versicherungsbranche bekannt.

 Nun aber ein Erlebnis aus meinem privaten Umfeld.

Ein sehr guter Freund (mittlerweile hat der sich auch 1,5 Jahre nicht mehr sehen oder hören lassen) hatte vorher einen sicheren Arbeitsplatz im Öffentlichen Dienst. Dann geriet er an die DVAG durch einen seiner Freunde, die dummerweise einen DVAGler als Nachbarn bekommen hatten und dieser nicht lange zögerte seine Netze auszuwerfen. Tja nun vertreibt er selbst Produkte der DVAG, fährt mittlerweile Porsche und benimmt sich (bis zu unserem letzten Kontakt) als der absolute Oberguru der Finanzwelt. Er hätte ja soviel Ahnung und wüsste über alles Bescheid.  

Ich habe ihn nach einem halben Jahr DVAG nicht mehr wiedererkannt. Seine Frau wurde auf eine Bühne geholt und dafür geehrt, dass mein so toller Freund bis abends um 10 Uhr arbeiten muss. Ich denke mal spätestes hier müsste doch jedem halbswegs normal denkendem Menschen klar werden, dass etwas nicht stimmen kann. Meine Mutter hat auch nie eine Ehrung dafür bekommen, dass mein Vater um 6 von der Nachtschicht nach Hause kam. 

Ich will hier keine Werbung machen, aber ich kann den Leuten nur eines Raten: Gehen Sie  zu einer Bank oder Sparkasse! Dort sitzen Leute, die wirklich Ahnung von der Materie haben. Und wer wirklich sichergehen will, nicht ins Fettnäpfchen zu treten, der sollte namhafte Zeitschriften wie z.B. Finanztest oder FocusMoney lesen. Nur da finden die Leute unabhängige Beratung. Alles andere ist jederzeit an ein oder mehrere Produkte gebunden und damit ist eine unabhängige Beratung gar nicht mehr möglich!  

Mein Fazit: Hände weg von der DVAG und anderen Vermögensberatungen!!!

 P.S.

Eines ist jedoch bei allen Finanzdingen zu beachten: Qualität hat Ihren Preis. Nicht immer ist das Billigste auch das Beste. Es kann bei finaziellen Absicherungen nicht um 1 oder 2 EUR im Monat gehen. Gerade wenn man jung steht das ganze Leben noch vor einem. Dabei sollten ein paar EUR einem Menschen möglicherweise nicht den Rest seines Lebens versauen! Ich kann nur sagen: Bei Ver- und Absicherungen ist Geiz nicht immer geil!  

 


Hallo Herr Klingebiel,

habe mal das neue Forum der Kunden gelesen. An die Kunden kann ich nur appellieren: "HÄNDE WEG VON DVAG".

Egal ob als Kunde oder als angehender Mitarbeiter! Es gibt zwar einige die es wirklich ehrlich meinen, aber selbst diese werden zum Teil durch Betreuer oder DVAG so beeinflusst, das am Ende die negative Seite überwiegt. Das reicht von Falschberatung bis zu veränderten Antragsformularen.

Dann will die DVAG nichts mehr davon wissen und es bleibt nur ein langwieriger Klageweg zu dem meist die Mittel fehlen und die nervliche Belastung zunehmend steigt. Abgesehen von den finanziellen Verlusten die eh schon eingetreten sind.

Sie sind ja umfangreich und kundenorientiert beraten worden, haben also selbst das Ergebnis gewollt. Erschreckend sind die sehr kurzen Verjährungsfristen.

Ja trauern hilft im Nachhinein nicht mehr. Schließlich will die DVAG ja zum Beispiel ihre jährlichen innerbetrieblichen Wettbewerbe finanzieren.

Vergleich der Jahreswettbewerb von 1999.

Die 500 besten Vermögensberater wurden ausgezeichnet mit einer einwöchigen Karibikkreuzfahrt inklusive Partner/in.

Was zählte waren die Umsätze der Mitarbeiter (Vermögensberater) und nicht die Sicherheit der Beratung.

Jetzt überlegen Sie mal wie lange Sie als Normalverdiener sparen müssen, bis Sie eine Karibikkreuzfahrt finanzieren können!!! Können Sie die Jahre an einer Hand abzählen? Ein besonders guter Vermögensberater schafft das locker in einem Jahr!

Dann muss ja noch ne ganze gesponsert werden. Man denke an Fußball und Formel1.

Wieso sind so viele Verbraucher unzufrieden und wieso stieg das Grundkapital von 1998 über 80 Millionen DM auf über "120 Millionen €".Warum ist auf der Seite der DVAG nicht eine negative Bewertung zu lesen. Wurden denn nur zufriedene Kunden befragt? Ich selbst kenne über 10 verschiedene Kunden die falsch beraten wurden. Dabei handelt es sich um nachweislich um 2 (ehemalige) Vermögensberater aus dem Raum Muldental bis Leipzig. Warum werden durch DVAG-Mitarbeiter meist nur Lebensversicherungen, Rister-, Rentenvorsorge und Aktien-Fonds verkauft? Ich selbst musste diese Woche erfahren, dass in der Beratung durch DVAG-Mitarbeiter meine Sachversicherungen überhaupt nicht berücksichtigt wurden. Folge: Eigentum unterversichert! Was bedeutet dies im Ernstfall? Verlust des Eigentums und die Versicherung zahlt nicht!Dazu muss ich anmerken, dass zwischenzeitlich ein zweiter DVAG-Mitarbeiter die Beratung des Ersten übernehmen musste, da sich die DVAG wegen vielen Beschwerden vom ersten MA getrennt hatte. Dabei gibt doch die DVAG in ihrer Hochglanzbroschüre an:Höchste Sicherheit für den Kunden durch das Grundkapital von den mehreren Millionen, ständige Beratung und Betreuung (seit 4 Jahren war kein Vermögensberater mehr bei mir, obwohl alle Ablauftermine aufgelistet?). Vermögensaufbau und -sicherung bilden eine Einheit (warum bin ich dann unterversichert und habe anstehende Kreditumschuldungen -ablösungen wegen hohen Verlusten nicht durchführen können?). Grundlage jeder Beratung die private Renten- und Vermögensanalyse (warum wird diese nicht berücksichtigt?).Die DVAG-Betreuung gibt Sicherheit bei all den Vermögensfragen stets aktuell informiert zu sein, ein Leben lang (warum befinden sich sehr viele DVAG-Kunden in finanziellen Schwierigkeiten?). Warum reagiert DVAG nicht auf Beschwerdebriefe?Grundlage für die Beratung sind die Ziele und Wünsche der Kunden (hatten Sie sich das Ziel gesetzt in finanzielle Schwierigkeiten zu kommen?) Warum werden Anwärter (Vertrauensmann/Frau oder gar Vermögensberater der DVAG fallen gelassen, wenn Sie ungenügend Erfolg zeigen oder nur Bekannte und Freunde haben die nicht so wohlhabend und sozial schwach sind? Warum nimmt ihr Freundeskreis von Ihnen Abstand, wenn Sie es besonders gut mit einer DVAG-Empfehlung oder -Beratung meinen? Warum sollen Sie als Vertrauensmann alle Namen von bekannten, Verwandten und Freunden auf eine Liste schreiben die ihnen einfallen oder deren Berufe? Wollen Sie ehrlich Geld verdienen oder wollen Sie ehrlich Ihre Freunde, Bekannten und Verwandten verlieren? Wollen Sie als zukünftiger Vermögensberater/in oder Vertrauensmann/Frau daran schuld sein, wenn ihre Lieben oder Nachbarn in den finanziellen Abgrund rutschen durch ihre Beratung oder Empfehlung an DVAG?

Ergebnis: "HÄNDE WEG VON DVAG"

Ihnen Herr Klingebiel wünsche ich viel Erfolg.

Herzlichen Dank für die vielen Informationen auf Ihrer Seite.


Sehr geehrter Herr Klingebiel,

mit Interesse haben wir Ihre Seiten im Internet gelesen. Auch sind wir geschädigte der DVAG. Uns wurde mit Hilfe der DVAG vor 7 Jahren eine Immobilienfinanzierung verkauft, die, wie sich im Nachhinein herausstellte, niemals aufgehen wird und uns an den finanziellen Abgrund gebracht hat. Die von uns erworbene Immobilie wurde mittels Lebensversicherung (Start-Ziel-Police und Deutsche Fondpolice) finanziert. Als Sicherheit wurde die bereits bezahlte Eigentumswohnung des Ehemannes hinterlegt. Im Jahre 1999, als wir beide noch in festen Arbeitsverhältnissen standen, stellte sich diese Finanzierung mittels DVAG und Commerzbank als gut dar. Arbeitsplatzverlust und neue Arbeit zu schlechteren Bedingungen taten das übrige, um den finanziellen Abstieg zu beschleunigen. Nachdem nun alle finanziellen Reserven aufgebraucht sind, droht die Zwangsversteigerung der Immobilie (Eigentumswohnung) und in wirtschaftlich schwierigen Zeiten lassen sich Immobilien üblicherweise nicht gut verkaufen. Auch Gespräche mit der Commerzbank waren mehr als niederschlagend. Mit herablassender Art wurde von Seiten der ständig wechselnden Berater nur auf Erfüllung des 10 Jahresvertrages gepocht. Dank DVAG und Commerzbank werden wir somit zum Fall für das Sozialamt. Gerne können Sie unseren Brief veröffentlichen mit der Bitte unsere vollständigen Namen auszusparen. Des Weiteren würden wir uns über eine Nachricht von Ihnen freuen, ob es Sinn macht, gegebenenfalls gegen die DVAG vorzugehen oder wie wir weiter handeln sollen.

 

Mit freundlichen Grüßen



 

Aus WWW Formular von:

M.P. (xxxxx@.aol.com) am Sonntag, 11. September 2005 um 20:16:19 Uhr

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text: hallo , wollte mich eigentlich über die dvag informieren , und bin zufällig über ihre seite gestolpert . vielen dank für die ausführlichen informationen . ich hatte eine zeitungsanzeige zum stellungsgesuch : liebevolle omi würde gerne ihre kinder betr. darauf meldete sich eine angestellte der dvag. wollte mich sofort rekrutieren , oder wie nennt man das ? da ich von natur aus misstrauisch bin , wollte ich mich erst mal informieren , denn von der dvag habe ich schon so einiges negatives gehört ! habe am dienstag den nächsten termin mit ihr , wann genau ich auf ihre kinder aufpassen soll . ich brauche diesen nebenjob dringend , wegen finanzieller engpässe , und suche auf diesem weg argumente gegen einen mitarbeitervertag mit der dvag , ohne diese dame vor den kopf zu stossen , wäre toll wenn sie mir antworten könnten , und ich sage schon mal im voraus danke . ps. bin heute übrigens zum 1. mal im internet und schreibcomputer...viele grüsse von ihrer dankbaren m.p.

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Aus WWW Formular von:

U.K. (xxxxxx@t-online.de) am Mittwoch, 21. September 2005 um 21:43:26 Uhr

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text: Hallo, Herr Klingebiel,

ich habe Ihre site mit großem Interesse gelesen ( "lesen müssen" ), weil eine gute Freundin unserer Familie seit einigen Monaten ebenfalls ihr "Heil" bei der dvag sucht, es - wie alle vergleichbaren Fälle - nicht findet, keine Aufträge schreibt, weil ihr Bekannten-, Freundes- und Verwandtenkreis beratungsresistent ist.

 

Sie scheint daher nun an dem Punkt angekommen zu sein, wo sie ( erfreulicher Weise erfolglos!!! ) versucht, nun neue Mitarbeiter selbst im engsten Freundeskreis zu werben. Schlimm ist, dass sie aufgrund ihrer Lebens- und Berufserfahrungen ( - sie müsste nach ca. 15 Jahren Sekretariat im Handel wissen, wie Handelsvertreter auf reiner Provisionsbasis letztendlich finanziell, sozial und psychisch verrecken )bis über beide Ohren auf die "Man-muss-nur-wollen-Scheiße" ihrer Amateur-Gurus bei den Schulungen abfährt. Nichts zu machen - wie bei all denen, deren Leidensgeschichten ich mir im Netz durchgelesen habe.

Sie ist bereits an dem Punkt, alte Freunde, die z.Zt. am Existenzminimum leben, in Anlagen stürzen zu wollen. Die Persönlichkeit dieser Frau ist schon jetzt nicht mehr wiederzuerkennen, sie ist unserer Meinung nach aber - wie ein Alkoholiker - noch nicht an dem Punkt, wo sie sich helfen lassen will.

Alle beschriebenen Symptome treffen leider zu.

Haben Sie Erfahrungen im Umgang mit dvag-Abhängigen in diesem Stadium ( bevor halt wirklich alles zu spät ist und auch psychisch gar nichts mehr geht?

Haben Sie einen Rat? Wie sollen wir reagieren.

Unsere Überlegung ist, ihr klar zu machen, dass wir uns über diesen Verein genau informiert haben, auch zukünftig ihre "geschäftlichen Angriffe" verbieten, aber weiterhin jederzeit für sie und ihre persönlichen Probleme ansprechbar sind.

Ich würde mich sehr über einen Hinweis oder einen Ratschlag von Ihnen freuen!!

Mit einem "Glück auf!" aus dem Ruhrgebiet verbleibe ich mit besten Wünschen für Ihre Arbeit.

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Hallo   wollte mal fragen ob ihr mir sagen könnt wie die Deutsche vermögensberatung arbeitet,
habe da nämlich ein problem. meine lebenspartnerin und ich haben zwei kinder zusammen und sie war mit einer freundin an so einem Seminar der Deutschen-Vermögensberatung und da hat man ihr erzählt das sie niergends leichter an geld kommt wie bei der Deutschen-Vermögensberatung und das sie innerhalb von zwei bis drei monaten zwischen 1200-3000 € verdienen könnte wenn sie mag jetzt hat sie nichts mehr anderes im Kopf wie Geld zuverdienen bei der Deutschen-Vermögensberatung sie hat sich sogar von mir getrennt auf zeit um ihr Geschäft auf zubauen  nun habe ich angst um meine Familie und meine Kinder das sie sich da in was verrennt .
ich wäre euch dankbar wenn ihr mir ein paar tipps zu denen geben könnt oder mir sagt ob es was ist oder nicht .
Mit freundlichen grüßen
M.

 


 

 

 

Aus WWW Formular von:

xxxx(xxxx@web.de) am Mittwoch, 28. September 2005 um 09:02:27 Uhr

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text: Der Lebensgefährte meiner Tochter ist - leider- neuer Mitarbeiter bei der DVAG. Jetzt soll meine Tochter eine Vereinbarung als Vertrauensfrau unterschreiben. Wissen Sie etwas darüber?

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Aus WWW Formular von:

xxxx(xxxxx@gmx.de) am Dienstag, 27. September 2005 um 20:58:07 Uhr

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text: Hallo Herr Klingebiel,

befinde mich gerade in der Diskussion mit einem Freund, der bei der DVAG anfangen will, weil die ja ach so unabhängig ist. Meiner Meinung nach verhält es sich anders. Gibt es hierzu Artikel?

Vielen Dank

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Ich bin Abiturient und möchte in den Bereich der Finanzberatung gehen. In der Stellenbörse des Arbeitsamts fand ich im Januar 2008 die Anzeige für ein BA-Studium mit der deutschen Vermögensberatung. Dabei könne man 3 Abschlüsse in 32 Monaten erwerben: Bachelor of Business Administration an der FHDW Bergisch Gladbach Kaufmann für Versicherung und Finanzen Vermögensberater DBBV

Bereits 1 Tag nach meiner Bewerbung wurde ich eingeladen. Bei den Gesprächen schaute sich niemand meine Zeugnisse an oder sprach mich darauf an.

Da ich bis Studienbeginn (Oktober 08) noch Zeit habe, wurde mir angeboten bereits jetzt einzusteigen und bis August, wenn ich mich anstrenge, bereits ALP zu sein. Da ich nichts besseres vor hatte, nahm ich an und begann im März bei einer HGS zu arbeiten. Vorher war ich auf einem BIZ in Frankfurt und auf einem Best-Age Seminar. Auffallend war bei beiden Seminaren die psychologische Gehirnwäsche (beschäftige mich seit 2 Jahren mit Persönlichkeitsentwicklung, daher erkenne ich schnell aufgesetztes Verhalten). Ich wurde in einer 2 wöchigen Intensiv-Vertriebs-Schulung (die DV nennt das Praktikum) mit Kontaktgesprächen, Einwandbehandlung, lustigen Motivationstexten, Unternehmenspräsentationen usw. vollgemüllt. Mein Eindruck wurde von Tag zu Tag schlechter. Ich sprach meine Betreuerin (ALD) immermal auf die fehlende fachliche Ausbildung an und wurde mit auswendig gelernten Antworten abgespeist. Ich lies mir nie etwas anmerken, da ich selbst rhetorisch sehr stark bin und mich gut verstellen kann. Des Öfteren musste ich innerlich lachen bei meinen 4 Wochen DVag und habe nach Außen zu allem ja und amen gesagt.

Abgesehen davon war natürlich auch in meiner Direktion positives Denken die Devise. Mir wurde ein Alentejo Aufenthalt versprochen im August, falls ich mich anstrenge. Alles bei der DV ist soooooooooooooo toll (Zitat eines RGS: Ich hab den Fehler nach 7 Jahren immernoch nicht gefunden). Man merkte deutlich, dass die Mitarbeiter sich für absolut genial halten und alle anderen Menschen für Abschaum. Über ausgeschiedene VBs wurde gelästert und mir wurde erzählt, dass ich nur wollen muss, dann kann ich in 10 Jahren Direktion sein. Jeden Mittwoch Abend ist Schulung in Frankfurt und ich war 4 Wochen jeden Abend dort. Auffällig ist, dass jede Woche der gleiche Kreis von ca. 20 Vermögensberatern dort war und sonst immer andere Leute. In der Grundschulung "Analyse" wurde ca. 10 Minuten von 120 über die Analyse gesprochen, ans. war es eher ein Motivationstraining. Jeden Freitag ist in meiner ex HGS Orgatag. Dort treffen sich alle VBs der Struktur und üben munter einen Vormittag den kompletten Arbeitskreislauf. Bei meinem ersten Beiwohnen sollte eine ALD die Riesterrente erklären und konnte es nicht. Das machte mich entgültig stutzig, und ich begann zum Glück im Internet zu suchen. Nach einer weiteren Motivations....oh sorry Fachschulung in Frankfurt ;) und einem Direktionsarbeitstreffen mit immer wieder den gleichen Dingen und Vorkommnissen hatte ich nach 4 Wochen genug. Direkt nach meiner VM-Prüfung habe ich, bevor ich was unterschrieben hatte, meinen Austritt anngekündigt.(ich hatte weder gelernt für die VM-Prüfung, noch war ich bes. gut in meinen Augen.) Trotzdem hatte ich alles soooooooooooo super gemacht.

Einen Tag nach meiner Ankündigung aufzuhören rief mein D-Leiter an und versuchte mich 30 Minuten zu überreden wieder zu kommen. Als ich immer wieder abblockte, unterstellte er mir eine negative Schufa-Auskunft etc. WTF? Ich dachte ich höre nicht richtig. Wie unprofessionell ist das denn?

Irgendwann sagte ich ihm, dass ichs mir überleg und mich melde. Das habe ich nie getan und werde es auch nicht tun. Ich könnte noch ca. 100 andere Sachen erzählen, die mir in 4 Wochen DVag begegnet sind. Alles in allem kann ich den negativen Eindruck bestätigen, den viele hier haben. FINGER WEG!

Letzlich ist es ganz leicht: Wie soll ich einen Kunden objektiv beraten können, wenn ich nur auf Provisionsbasis arbeite? Wieso bin ich unabhängig wenn ich nur Produkte der AM und DB verkaufe? Wieso verdienen alle Vermögensberater soviel, dass ein RGS einen Sharan mit 250000km fährt? Wieso sind Vermögensberater besser als alle anderen? Wieso sind meiner super top megageilen HGS nichtmal 5 Analysen zu finden? Wieso sitze ich in einer Schulung und höre ein Gespräch vor mir mit: "Wenn wir bis Ende April jeder 500 Einheiten geschrieben haben, fliegen wir im Mai nach Malle."?

Ich wünsche jedem Vermögensberater bei der DVag, dass er oder sie noch früh genug aufwacht so wie ich.


Tchibo.de - Jede Woche eine neue Welt!
Kommentar : Hallo,
ich möchte hier auf ein äußerst denkwürdiges Verhalten der DVAG aufmerksam machen. Bei dem kläglichen Versuch neue Berater anzuwerben scheut man sich auch nicht zurück Stellenanzeigen in die ortsübliche Presse zu setzen, welche als "Fanganzeigen" dienen sollen. Ich habe persönlich diese Erfahrung gemacht indem ich mich auf eine völlig harmlos klingende Stellenanzeige als Bürokauffrau bewarb.Inhalt der Anzeige waren absolut beruftypische Aufgaben ohne dehnungsfähige Begriffe. Bei dem so genannten Vorstellungsgespräch offerierte man mir mit aller Deutlichkeit, dass es diese Stelle nicht gäbe, aber dafür noch Berater gesucht werden. Aber ich müsste mich schnell entscheiden, denn eine Unmenge an hoch qualifizierten Leuten haben ebenfall Interesse an besagter Position. Folgend noch die gut trainierten Versuche das Verhalten des Gegenübers zu manipulieren, welches bei mir jedoch nicht funktionierte, jedenfalls noch nicht in dieser Instanz und zu weiteren Begegnung soll es nicht kommen - obwohl die Einladung für das erste Seminar natürlich sofort erfolgte! Ist es denn überhaupt legal Stellen auszuschreiben die überhaupt nicht in diesem Unternehmen existieren? Diese Vorgehensart empfinde ich als absolut unseriös und irreführend.Ich bin sehr enttäuscht über diese Vorgehensweise unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Menschen, die eine herkömmliche Arbeitsstelle suchen so in die Irre zu führen. Wenn jemand Vermögensberater werden möchte bewirbt er sich auch auf genau diese Stelle und man muss dem Kind keinen anderen Namen geben!

Zum Glück gibt es Foren wie dieses, sie können viel Ärger und Enttäuschung ersparen!

Viele Grüße